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Jahresrückblicke

Jahresrückblick 2016

 

Die sportlichen Highlights waren in 2015 definitiv die Erringung des Deutschen Vizemeisters der Jugend. Der dritte Platz der Junioren bei ihrer DM war auch nicht schlecht.

Herren 1 schieden in der 1. Bundesliga im Viertelfinale aus. Herren 2 haben sich im Verlauf der Saison in der Regionalliga Nord beeindruckend gesteigert und belegten in der Abschlusstabelle Rang drei.

Die Damen belegten den fünften Platz in der 2. Damenliga.

Unsere Schüler schlossen die DM auf dem siebten Platz ab und die Bambini haben das erste Mal an der Bambini-Endrunde teilgenommen und haben ihre Gruppe klar dominiert.

Die Schuler-DM war wieder ein voller Erfolg. Von vielen Seiten wurden wir hoch gelobt. Jeder, der mit angefasst hat, darf sich angesprochen fühlen. So etwas können wir mittlerweile auch richtig gut und deswegen ist es nur konsequent, noch eine Schippe draufzulegen.

Diverse Turniere für fast alle Altersklassen standen zusätzlich zum Ligaspielbetrieb auf dem

Programm. So auch der Eurocup U16 in Kaarst oder der Wolfurt March Cup für die Herren 1.

Außerdem haben einige unserer Junioren am Juniorenländerpokal in der Niedersachsenauswahl in Braunlingen, Ba-Wu, gespielt. Und wir hatten einen Spieler in der U19-Nationalmannschaft, obwohl der erst 15 war. Das deutsche Team wurde Vize-Europameister.

Das Nachwuchstrainingslager fand auch wieder in Wolfurt statt und war wieder ein voller Erfolg. Großer Dank an die Organisatoren!

Überschattet wurde der Jahresausklang von der Ankündigung der Gemeinde, die

Mehrzweckhalle in Bissendorf nach den Osterferien als Flüchtlingsunterkunft nutzen zu

wollen/müssen. Nun ist schon Ende Februar Schluss in Bissendorf. Wie und wo es dann konkret weitergeht, ist bis zum heutigen Zeitpunkt nicht klar. Sobald es etwas Berichtenswertes gibt, wird es sofort im Forum veröffentlicht. In dem Zusammenhang mochte ich noch mal dringend darauf hinweisen, dass ALLE Informationen über das Forum verteilt werden! Jeder ist aufgefordert, sich dort die Informationen zu holen. Es besteht nach wie vor die Holpflicht für Informationen! Wenigstens 2x in der Woche sollte nachgeschaut werden!!!

 

 

Unter diesem etwas düsteren Stern steht im Moment die Saison 2016. Nichtsdestotrotz lassen wir uns die Lust am Hockey nicht vermiesen. Und anstatt die Kräfte auf Gemecker o.a. zu verschwenden, müssen wir uns auf die uns bleibenden Zeiten konzentrieren und flexibel und kreativ sein, um die Trainingseinschränkungen zu kompensieren.

Seit Mitte/Ende 2015 haben wir einen enormen Zulauf „von unten“. Viele kleine Hockeyspieler und ihre Eltern sind jetzt neu in unserer Mitte und herzlich willkommen. Das gilt in gleichem Maße natürlich für die großen Hockeyspieler, die neu in unserer Mitte sind. Außerdem begrüßen wir Lenny Soccio, der nun mit Darian das Trainergespann für Herren 1 bildet.

Am 27.02. steigt das Damenturnier in Mellendorf mit Teilnehmerinnen aus der 1.

Damenbundesliga und der 2. Damenliga. Der FV hat ein ordentliches Preisgeld ausgelobt.

Im Mai richten wir den U19-Eurocup aus. 8-10 europäische Mannschaften nehmen teil. Das, was wir bei den vier DM’s gezeigt haben, brauchen wir jetzt wieder, allerdings noch intensiver und teilweise auf Englisch, allerdings bei besserem Wetter ;)

Wir brauchen wieder ALLE Hände, damit auch der Eurocup ein voller Erfolg wird. Die Helferlisten werden demnächst eingestellt.

 

Ein besonderer Dank geht an den Förderverein, ohne dessen Hilfe vieles nicht so möglich wäre. Denkt doch bitte mal wohlwollend über eine Mitgliedschaft im Förderverein nach. Es tut nicht weh! Tim Lücker steht hier für Fragen im Anschluss bereit.

 

Am 09.03.2016 findet die Jahreshauptversammlung der Turn-Club Bissendorf um 20.00 Uhr im Bürgerhaus in Bissendorf statt.

 

Ansonsten wünsche ich uns eine tolle und spannende Hockeysaison 2016!

Euer Vorstand (vertreten durch Alexandra Schmieta)

 

Jahresrückblick 2015

 

In diesem Jahr ist schon einiges passiert.

 

Die Mannschaften bereiten sich auf den Saisonstart vor. In Köln hat das Herren I –Team am HockeyzentralenCup teilgenommen. Nachdem es in den vergangenen zwei Jahren den ersten Platz belegte, wurden sie in diesem Jahr Dritter. Vom 6.-8.3.2015 fahren sie in Wolfurt, um beim dortigen MARCH-Turnier gegen Teams aus Österreich, Dänemark und der Schweiz zu spielen. Kommt wohlbehalten wieder!

 

Ende März fährt Mirco Uttke wieder mit vielen Nachwuchsspielern nach Wolfurt ins Trainingslager. Wie beliebt dieses Trainingslager ist, zeigt die Tatsache, dass, kurz nachdem die Spieler vom letzten Trainingslager wieder zu Hause waren, fragten, wann es denn wieder losgehe.

 

Am RamsCup zu Pfingsten nehmen in diesem Jahr nur die Bambini, die Schüler und die Old Panther teil.

 

Am 06./07.06.2015 fährt das Jugendteam wie schon erwähnt zum Jugendeurocup nach Kaarst.

 

Auch in diesem Jahr richten wir eine DM aus. Diesmal für die Schüler am ersten Adventswochenende.

 

Ansonsten freuen wir uns auf spannende und faire Spiele und eine erfolgreiche Saison.

 

Jahresrückblick 2014

 

Die Saison 2014 ist mit gemischten Gefühlen zu Ende gegangen.

 

Da ist als erstes und als Paradepferd die 1. Herrenmannschaft unter Darian Abstoß in der 1. Bundesliga zu nennen.

 

Der Aderlaß zum Ende der vorigen Saison hatte zu viel Schwarzmalerei geführt, über einen möglichen Abstieg wurde offen debattiert. Dass es am Ende doch zum Einzug in die PlayOffs kam, ist umso bemerkenswerter.

 

Die 2. Herrenmannschaft mit Mirco Uttke als Trainer hat die erste Saison in der Regionalliga Nord gespielt. Trotz eines recht kleinen Kaders hätte sie die Möglichkeit zum Aufstieg in die 2. Bundesliga gehabt, allerdings nur, weil die ersten Beiden der Abschlusstabelle auf einen Aufstieg verzichtet haben. Aus dem vorgenannten Grund wurde auf den Aufstieg verzichtet.

 

Unsere Damen mit ihrem Trainer Maxim Faber sind in der 2. Damenliga im Mittelfeld gelandet. Nach dem Trainerwechsel im Laufe der Saison war eine deutliche Leistungssteigerung zu verzeichnen und werden in 2015 das erste Mal in der Pokalrunde mitspielen.

 

Die Junioren haben nach dem Aufstieg in die 1. Juniorenliga mit Mirco Uttke und Niclas Köhn den Klassenerhalt geschafft und das mit einem Kader, der zu Hälfte aus Jugendspielern bestand.

 

Unser Jugendteam unter der Leitung von Felix Gollasch und Maxim Faber ist in der 1. Jugendliga quasi durchmarschiert und hat die Saison mit nur einem verlorenen Spiel abgeschlossen.

 

Die jüngsten Ligaspieler, die Schüler, mit Mirco Uttke und Leon Rien haben die Vorrunde in der 2. Schülerliga A im Westen deutlich gewonnen und sind ungeschlagen nach der Entscheidungsrunde in die 1. Schülerliga West aufgestiegen. Das hätte vor der Saison auch keiner so erwartet. Das war echt klasse!

 

Bei den Mini-Panthern, den Bambini, zunächst mit Patrick Faupel als Trainer, der von Lars Barlsen abgelöst wurde, stand kein Ligabetrieb an. Sie haben mit Spaß fleißig trainiert und der ein oder andere macht erste Schritte in der Schülermannschaft! In Kaarst haben die Kleinen, für viele war das der erste offizielle Einsatz überhaupt, ihr erstes Turnier gespielt. Sie sind gegen Mannschaften, die Bambiniliga spielen sensationell Fünfter von Sieben geworden. Das ist prima, weiter so!

 

Zwei ganz besondere Saisonhighlights hatte das Jugendteam. Zum einen die Teilnahme am Eurocup 2014 in Wolfurt am 17./18.05.2014 mit den Trainern Patrick Faupel und Felix Gollasch. Dort maß sich das Team mit Mannschaften aus Österreich, der Schweiz, Dänemark, Moskau und Israel. Am Ende sprang der 5. Platz dabei heraus. Für alle, die dabei waren, Mannschaft, Trainer, Betreuer, Eltern, usw, waren diese Tage ein tolles Erlebnis.

 

Einige Wochen vorher war Mirco Uttke mit mehreren Trainern und Betreuern mit einer großen Anzahl von Nachwuchsspielern zu einem 6-tägigen Trainingslager bei unserem Kooperationspartner Wolfurt Walkers. Das nächste Trainingslager steht quasi wieder vor der Tür.

 

DAS Großereignis am Ende der Saison war die Ausrichtung der DM der Jugend am 6./7.12.2014.

 

Der 3. Platz für die Panther führte dazu, dass das Jugendteam Anfang Juni in Kaarst wieder am Eurocup der Jugend teilnimmt. Erhofft hatten sich viele allerdings eine höhere Platzierung.

 

Die DM an sich ist wieder sehr gut gelaufen. Das geht nur mit vielen, vielen fleißigen Händen aus allen Mannschaften. Und das hat wieder wunderbar funktioniert. Vielen Dank!

 

Die DM’s von den Schüler und Junioren bedeuteten wieder Adventswochenenden im Westen. Während die Schüler sich mit den Trainern Mirco Uttke und Leon Rien einen bemerkenswerten 4. Platz erspielen konnten, als 2.Liga-Mannschaft unter lauter 1.-Ligateams, war für die Junioren unter Mirco Uttke und Niclas Köhn am 3. Adventswochenende nichts zu holen.

 

Bedanken möchten wir uns ganz herzlich beim Förderverein um Jürgen Köhn für die finanzielle und sonstige Unterstützung. Sei es mit Rat und Tat, durch Gemeinschaftsevents wie das Spargelessen, das nicht nur der Gemeinschaft an sich diente, sondern auch Geld in die Abteilungskasse spülte.

 

So schade es für viele hier sein mag, aber Titel sind das, was zählt! Das wir eine tolle Truppe sind, das wir eine solide, gute Nachwuchsarbeit haben, dass hier Ehrenamtliche viel Zeit und Kraft einbringen, um den Spielern den Betrieb zu ermöglichen, dass hier viel am Rande des Hockeyfeldes läuft, das ist für Außenstehende leider nicht relevant.

 

Auf der anderen Seite können all diese Ehrenamtlichen, Eltern, Angehörige, usw für diesen immensen Einsatz erwarten, dass die Spieler alles an Elan, Trainingseifer, Siegeswillen, Kraft und Einsatz aufwenden, um das bestmögliche auf dem Feld zu erreichen.

 

Es ist uns bewusst, dass es hier um ein Hobby geht. Aber auf welchem Niveau? Die Herren spielen in der 1. Bundesliga! Alle Nachwuchsmannschaften spielen in 1. Liga ihrer Altersklasse. Das ist hier in unserer Region schon was Besonderes.

 

Und wir wollen dort oben bleiben! Und das geht nur zusammen! Jeder muss sein Scherflein dazu beitragen.

 

Die Rahmenbedingungen sind leider nicht optimal. Das können wir im Moment leider nicht ändern.

 

Jahresrückblick 2012

 

Förderverein Bissendorfer Panther e.V.

 

Auf die Veränderungen im InlineSkaterHockeysports zu reagieren war schon Ende 2010 die Aufgabe, welche sich der Förderverein der Panther stellen musste. Durch die gewünschten Veränderungen im Ligaspielbetrieb, unter anderem mit der Einführung der eingleisigen 1.Bundesliga zur Saison 2012 und der damit verbundenen Anhebung des spielerischen Niveaus in allen darunter befindlichen Ligen, musste die Vereinsführung reagieren.

 

Noch umfassender sind vor allem die logistischen Aufgaben geworden. Neben „Tonnen“ von schriftlichen Aufgaben an Planungen für Heimspiele, Turniere, Auswahlmaßnahmen und Auswärtsfahrten ist es für die Zukunft entscheidend alle Aufgaben der Bereiche Trainer, Betreuer, ärztliche Versorgung, Pressearbeit, Vermarktung und Networking in möglichst hochqualifizierte Hände zu geben.

 

Mit der Umsetzung die Qualität des Umfeldes erheblich zu steigern, wurde visionär schon 2010 begonnen. Kein InlineSkaterHockeyverein in Deutschland stellt bei zur Zeit sieben Ligenmannschaften 13 überdurchschnittlich qualifizierte SkaterHockey-Trainer, 35 Pool-Zeitnehmer oder 8 Schiedsrichter den Sportlern zur Verfügung. Es wurde und wird auch in Zukunft weiteres Geld in die Hand genommen um qualitativ den Sportlern, wie auch den sportlichen Anhängern, der Bissendorfer Panther das Bestmögliche zu bieten.

 

Erforderlich wurde die Umstrukturierung des Arbeitsbereich „Marketing“. Engagierte Eltern und Förderer konnten gewonnen werden, um mit neuen Ideen den Verein weiter zu bereichern. Die Vermarktung von Spieltagen, der „Förderer-Newsletter“ und erstmalig in der Saison 2012 die „Spieltag-News“ mit den aktuellen Vorberichten zu den Spielen, sind sehr aufwendige aber gern angenommene Serviceleistungen für unser sportbegeistertes Umfeld.

 

Insgesamt 83 engagierte Mitglieder arbeiten fast täglich daran, das Gute noch zu verbessern um auch in Zukunft im Konzert „Der Großen“ weit oben mitzuspielen.

 

Jahresrückblick 2011

 

Die Ligen und Altersklassen sind in den vergangenen Jahren viel stärker und somit auch weit anspruchsvoller geworden.

 

Durch die Misswirtschaft vieler Eishockeyvereine im gesamten Bundesgebiet suchen viele Spieler eine Alternative. Insbesondere der Herrenbereich der ISHD-Bundesligen bietet die ganzjährige Chance gutes und hochklassiges Hockey zu spielen. Den Spielern geht es zumeist nicht mehr um Verdienstmöglichkeiten, dafür wurden zu viele von ihnen zu oft enttäuscht. Der individuellen sportliche Erfolg jedes Einzelnen; sich feiern zu lassen, in der Presse zu stehen und insbesondere die berufliche Ausbildung mit einem sicheren Arbeitsplatz stehen im Fokus.

 

Mit zwei Bundesliga-Herrenmannschaften stehen wir in Bissendorf natürlich unter einem besonderen Druck. Wir benötigen anstatt 20 gleich 40 überdurchschnittliche Spieler welche zumeist dreimal wöchentlich zum Training und am Wochenende um den Erfolg kämpfen. Persönliches Engagement und der Verzicht auf einen ausschweifenden Lebenswandel, dass alles zusammen erfordert viel Disziplin. Mit Talent allein gewinnt man heute keine Spiele mehr.

 

Somit ist es wichtig unsere Spieler/innen schon frühzeitig auf den „Weg der Tugend“ zu führen.

 

Die eigene Nachwuchsabteilung hat weiterhin einen besonderen Stellenwert. Dennoch werden wir es nicht schaffen, die altersbedingten Abgänge in den kommenden 2-3 Jahren aus eigener Kraft qualitativ komplett aufzufangen. Von den derzeitigen Junioren und Jungherrenspielern (bis 19 Jahre) können es gut zehn Spieler von der Veranlagung und Leistungsvermögen schaffen. Jedoch brauchen die Spieler ihre Zeit um sich zu entwickeln. (Jungherrenspieler sind besonders stark von Leistungsschwankungen betroffen.)

 

In beiden Bissendorfer Herrenmannschaften haben wir eine deutliche Altersteilung. Es gibt die Gruppe der 30plus-jährigen und die Gruppe der unter 23 jährigen Spieler. Das beste Hockeyalter (zwischen 25 und 28 Jahren) ist zu schwach vertreten. Aufgrund dieser Tatsache wurden schon zu dieser Saison drei „Neue“ und ein Ehemaliger ins neue Team integriert. Problematisch bei der Suche ist, das es keinen leistungsorientierten InlineSkaterHockey-Spielermarkt in und um Hannover gibt.
 

Aufgrund dieser Entwicklung ist es erforderlich geworden, die Aufgaben des Turn-Club Bissendorf und die Aufgaben des Fördervereins Bissendorfer Panther e.V. zu beschreiben und personelle Änderungen vorzunehmen.

 

Vorrangiges Ziel ist es, den Förderverein der Panther und das dazu angegliederte Netzwerk zu vergrößern. Der Förderverein ist die Lebensversicherung der Panther um langfristig der Leistungssport SkaterHockey finanziell zu sichern.

 

Als Abteilungsleiter und Trainer der Herren I. trat Jürgen Köhn, nach frühzeitiger Ankündigung im Mai 2011, im November 2011 zurück. Als Vorstandsvorsitzender wird er zukünftig in „Vollzeit“ das Herzstück Förderverein leiten.

 

Als erste Maßnahme wurde im Januar eine Mitgliederwerbekampagne sehr erfolgreich gestartet. Innerhalb der ersten drei Wochen konnten 72 neue Förderer begrüßt werden. Mit 239 Förderern (Firmen und Privatiers) heißt das Jahresziel „300plusX“. Eine schwere, aber umsetzbare Aufgabe.

 

Mit Alexandra Schmieta als neue Abteilungsleiterin, mit Darian Abstoß und Tim Lücker als Trainerduo der 1.Herren stehen Köhns-Wunschkandidaten in neuer, großer Verantwortung.

 

Für Herren II. wird Mirco Uttke mit Co-Trainer Sebastian Kraft und für die Damenmannschaft Helge Manns mit Co-Trainerin Jana Friesen die sportliche Verantwortung tragen.

 

Die Juniorenmannschaft, welche als einzige Mannschaft im Ligenbetrieb des Landesverbandes NRIV startet, wird unter der Obhut von Patrick Faupel und Marvin Freitag agieren. Auch im Jugendbereich ist der nun mit einer C-Lizenz Leistungssport ausgestattete Patrick Faupel der Headcoach. Mit den Co-Trainer Lars Barlsen und Torwarttrainer Leon Rien ist auch diese Mannschaft in besten Händen. Wie schon 2011 wird Kristian König die Schülermannschaft vorbereiten. Als Co-Trainer stehen ihm dabei Maxim Farber und Leon Rien fachkundig zur Seite.

 

Unsere Jüngsten, die Bambinis und die Laufschüler, bekommen fast einen eigenen Trainerstab. Dort wo zwischen vielen spielerischen Elementen die ersten Grundkenntnisse erlangt werden tummeln sich in der Trainerfunktion Mirco Uttke, Felix Gollasch, Marvin Freitag und Leon Rien. Für den Fitnessbereich wird wieder auf die Fähigkeiten von Dr. Steve Jones aus dem ProFeel-Team gebaut.

 

Saisonziele für 2012

 

Herren I:

Mit den drei Neuzugängen Fabian Rudloff, Marlon Czernohous und Benjamin Garbe wurde gezielt die Mannschaft verstärkt. Das erste Saisonziel der Trainer heißt Platz 3-6 nach Abschluss der 22 Ligaspiele. In den Play-Offs heißt es einen Traum zu realisieren.

 

Herren II:

Nachdem es 2011 kurzfristig sehr eng um den Verbleib in der Liga wurde, ist die Mannschaft mit Tim Lücker, Jan Pries, Patrick Baude und Malte Abstoß vorerst verstärkt worden. Zusätzlich ist Torhüter Tobias Jehlen aus Aachen in die Wedemark gewechselt. Das Saisonziel heißt, trotz der Erstliga-Absteiger aus Ahaus, Berlin und Menden und den 2.Liga Top-Mannschaften aus Rostock, Bremerhaven und Lüneburg ein Platz zwischen 3 und 6. In dieser Liga ist die Spannung und das spielerische Vermögen ebenfalls enorm gestiegen und so ist es erforderlich um jeden Punkt zu kämpfen.

 

Damenmannschaft:

Das Saisonziel „Aufstieg in die 1.Liga“ wird von den mittlerweile 23 Spielerinnen, ihrem Trainer und Betreuer offen ausgesprochen. Die Konkurrenz jedoch schläft nicht und so sind die Damen aus Kiel und Brakel echte Prüfsteine. Der Nachteil der Liga sind die wenigen Spiele. Somit ist jedes Spiel ein Endspiel. Der Vorteil der Mannschaft ist der rege Zulauf an neuen und jungen Spielerinnen sowie die gestiegene Erfahrung aus der ersten Spielsaison im vergangenen Jahr.
 

Junioren:

Aufgrund der neu gegründeten Spielgemeinschaft Hamburg Lizards/Salt City Lüneburg steht nun ein echtes Match auf dem Programm. Dennoch heißt das Ziel: Landesmeister. Der Vorteil für die Bissendorfer Spieler liegt in der Tatsache, dass die meisten regelmäßig in der Herren II. spielen und somit optimal gefördert werden.


 

Jugend:

Das Jugendteam tritt nach 5 Jahren nun endlich wieder die Reise in den Westen an und wird versuchen in der 2.Jugendliga im oberen Bereich mitzuspielen. Das Team muss sieben altersbedingte Verluste verkraften. Von daher muss man abwarten wie schnell sich die Mannschaft an die deutlich härtere Gangart der westdeutschen Mannschaften gewöhnt.

 

Schüler:

Keine Angst vor großen Namen. Nach dem unverhofften Aufstieg in die 1.Schülerliga der ISHD heißt es nicht zu ängstlich zu agieren. Das die Mannschaft mithalten kann, zeigte die Endrundenmeisterschaft im vergangenen Jahr. Die altersbedingten Abgänge konnten durch überdurchschnittlich talentierte Bambini-Spieler gut aufgefangen werden. Dennoch heißt das realistische Saisonziel Platz 5. oder 6..


 

Bambinis:

Nach Absprache mit der Elterschaft hat man sich dazu entschlossen 2-3 Turniere zu spielen. Die oftmals aufregenden und langen Fahrten wollte man den jüngsten Panthern nicht jedes zweite Wochenende zumuten. Ein fester Termin ist, wie auch für die Schüler-, Damen- und Herrenmannschaft, der RAMS-Cup in Düsseldorf.

 

Jürgen Köhn

Vorstandsvorsitzender

Förderverein Bissendorfer Panther e.V.

 

Jahresrückblick 2010

 

Die rasante Weiterentwicklung der Sportart InlineSkaterHockey mit einem Zugewinn im zweistelligen Bereich bei Vereinen und Aktiven auf Landes- und Bundesebene, sorgten für eine enorme Weiterentwicklung, insbesondere in den höchsten Spielklassen. In allen Altersklassen ist „die Luft an der Spitze immer dünner“.

 

Wer in den Wettkämpfen ganz vorn dabei sein will, muss konzeptionell in allen Belangen des Sports und des Umfelds arbeiten.

 

Überfüllte und ausverkaufte Sporthallen, insbesondere zu den Play-off Wettkämpfen, die enorme Steigerung der Sportberichte in den Tagesmedien sorgten für Aufmerksamkeitsschaffung für den Sport.

 

Ab 2010 soll das neue Medium, die TV-Übertragungen im Internet, den InlineSkaterHockey- Markt erobern. Wir, die Bissendorfer Panther, haben als erster SkaterHockey-Verein den Markt und die mögliche Vermarktung entdeckt. In der Saison 2010 soll der Fan und jeder Interessierte die Möglichkeit haben, die Bissendorfer Mannschaft in Duisburg, Augsburg, Rostock oder sonst wo, live mitzuverfolgen. Das derzeit investierte soll in Zukunft durch Werbepartner in die Haushaltskasse zurückfließen.

 

Aufgrund der hohen Kosten (Fahrtgelder, Startgelder, Schiedsrichterbezahlung etc.pp.) ist die Vermarktung der Sportart ein wichtiges Standbein für die Vereine. Obwohl wir seit gut 3 Jahren sehr aktiv werben, wollen wir in Zukunft weitere, neue Märkte erschließen.

 

Damit dieses Vorhaben auch umgesetzt werden kann, wird ein professionelles, hannoversches Unternehmen von uns bestimmte Vermarktungsbereiche in der kommenden Saison übernehmen. Im Ehrenamtsbereich ist solch ein umfassendes Aufgabengebiet, mit unseren vorgegebenen Zielvorstellungen, nicht sinnvoll und erfolgsversprechend.

 

Mit 41 Unternehmen oder Institutionen und 158 privaten Förderern wurde der Förderverein Bissendorfer Panther e.V. kontinuierlich, aber immer mit Augenmaß, weiterentwickelt.

 

Das im letzten Jahr entstandene Netzwerkmodell hat viele Unternehmen untereinander verzahnt und trägt schon vielerlei Früchte. Somit ist es nicht verwunderlich, dass zur neuen Saison 2010 weitere 9 Firmen/Institutionen in den Förderverein eingetreten sind.

 

Im Unterschied zu anderen Vereinen gibt es beim Fördervereinseintritt bei den Bissendorfer Panthern gewisse Voraussetzungen welche ein schnelleres, unkontrolliertes expandieren verhindern. Wir, der Vorstand des Fördervereins, setzen auf langfristige Verlässlichkeit und suchen ebensolche Partner.

 

  • Neu im Netzwerk des Fördervereins Bissendorfer Panther 2010
  • Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
  • (Zentrale Geschäftsstelle der 16 Landeskriminalämter und der Bundespolizei)
  • Rechtsanwaltskanzlei Marcin Raminski und Kollegen / Hannover
  • ArtSicht Augenoptik -Elze/Wedemark
  • TVimNetz Internetfernsehen - Langenhagen
  • Enzo Italienische Spezialitäten -Markthalle/Langenhagen
  • Versicherungsbüro Strasser -Immensen/Lehrte
  • Alten- und Pflegeheime -Celle

 

Sportlicher Bereich Ü19

Auch in der Saison 2010 gilt es für die 1.Herrenmannschaft den Einzug in die Play-off –Plätze zu sichern.

 

Was oftmals als selbstverständlich angenommen wird, ist mittlerweile kein Selbstläufer mehr. Oftmals werden die Spieler bis zu viermal in der Woche zum Training gebeten. Aufgrund der guten Nachwuchsarbeit sind wir heute in der Lage, uns selbst verstärken zu können. Dies ist auch notwendig, da anderer Vereine aus der Region kaum überdurchschnittliche Spieler in ihren Reihen haben.

 

Der Unterschied zwischen, aber auch in den Spielklassen ist enorm. Ein heute sehr guter Zweitligaspieler braucht zumeist 1-2 Jahre um sich langfristig im „Oberhaus“ der 1.Bundesliga durchsetzen zu können.

 

Das Oberhaus (Play off-Plätze 1-4) in der 1.Bundesliga wird in diesem Jahr noch enger zusammenrücken. Durch eine Umstrukturierung sind neben den Aufsteigern aus Berlin und Krefeld auch die Sauerländer Iserlohn und Menden wieder in der Nord-Liga.

 

Insgesamt 11 Mannschaften werden somit um die vier Play off-Plätze fighten. Hoch gehandelt wird, von fast allen Mitkonkurrenten, die Mannschaft aus Duisburg. Ich sehe dies nicht so eindeutig. Neben den Top-Vier-Manschaften der vergangenen Saison sollte auch das Mendener-Team stark beachtet werden. Am Schwersten wird es nach derzeitigem Stand für die Rostocker. Für mich als Warnemünde-Fan ein Trauerspiel wenn es am Saisonende in Richtung 2.Bundesliga ginge.

 

Aber wie schon angedeutet. 2010 wird es für Alle noch enger. Nach oben wie nach unten.

 

1.Herren:

Zu unserer 1.Mannschaft: Es wird keine großartigen Veränderungen geben. Sebastian Nickel ist zurück und der Rest ist geblieben. Auf Wunsch von König, Steller und Janotta werden diese drei Neunzehnjährigen erstmal in der Reserve (2.Bundesliga) beginnen. Dort sollen sie sich weitere Spielpraxis und Spielsicherheit holen.

 

2.Herren:

Damit sind auch schon bei der Herren II.. Die gute, erfolgreiche Nachwuchsarbeit trägt Früchte. Helge Manns hat als Trainer ein Team mit Erstligaformat unter Order. Neben dem verlässlichen Stamm kommen nun weitere neun junge, hungrige Spieler hinzu. Jeder Spieler muss das Ziel haben in naher Zukunft in der Herren I. zu spielen. Ich gehe davon aus, dass diese Mannschaft weit oben in der 2.Bundesliga/Nord steht. Die Herren II. ist nun einmal das Sprungbrett für alle Bissendorfer Nachwuchsspieler. Der Druck auf die Herren I. Akteure ist durch die eigene Reservemannschaft sehr groß. Ich sehe diese Entwicklung als äußerst positiv an und freue mich schon jetzt, auf mögliche spielerische Alternativen.

 

Damen:

Unsere im August gegründete Damenmannschaft wartet nunmehr auf ihre ersten Bewährungsproben. Trainieren ist ja ganz nett, aber nun soll es doch endlich losgehen. 15 Damen sind derzeit im Kader. Die meisten von ihnen noch ohne jegliche SkaterHockey-Erfahrung. Die Trainer Helge Mann und Sebastian Steller versuchen derzeit die Laufschule und die Ballsicherheit zu verbessern. Jederzeit werden noch „Pink-Panther“ gesucht um das Team zu verstärken. Die ersten Bewährungsproben sollen in der ISHD-Pokalrunde anstehen. Leider jedoch ist man als Neuling dann Qualifikant und muss zumeist gegen einen Damen- Erstligisten antreten. Noch auf dem Programm stehen Spiele zu Pfingsten beim Düsseldorf-RAMS-Cup und in Neumünster zum Holsten-Köste-Cup.

 

Graue Panther:

Die Grauen Panther werden versuchen ihre in den vergangenen beiden Jahren erzielten Erfolge zu bestätigen. Mehrere Turniersiege verpflichten die Oldie Truppe zu diversen Titelverteidigungen in Krefeld und Ahaus. Die Grauen werden versuchen im Jahr 2010 ein eigenes Turnier zu veranstalten. Die Planungen laufen bereits, doch Termin oder Gegner stehen noch nicht fest. Weiterhin möchten die Grauen gerne weiterhin zuverlässige Spieler in ihren Kader aufnehmen, um zu den Trainingstagen genügend Spieler zur Verfügung zu haben.

 

Bambini:

Bei den Bambinis stehen 2010 wieder der Spaß an der Bewegung und die Laufschule im Vordergrund. Außerdem werden die Leistungsträger von morgen stärker in den Verein eingebunden. Dazu gehört natürlich auch der Kontakt zu unseren Bundesligaspielern, von denen einige zu den besten Spielern der Deutschen Nationalmannschaft gehören. Das gemeinsame Einlaufen vor den wichtigen Bundesligaspielen zeigt den Zusammenhalt zwischen Groß und Klein. Dass die Bambinis vor über 500 Zuschauern das Laufen vergessen und begeistert den Eltern zuwinken, bleibt unbemerkt, denn dafür haben wir Rollen unter den Füßen!

 

Davon abgesehen werden wir natürlich wieder an Gemeinschaftsaktionen und, wenn sich der Kader weiter vergrößert, eventuell auch mal wieder an einem Turnier teilnehmen.

 

Interessierte Spieler müssen bei uns noch nicht auf Inlinern laufen können! Die Bissendorfer Panther haben alleine für den Nachwuchs sechs ausgebildete Trainer, die alle in den Bundesligateams spielen und sich darauf freuen, Kindern das Laufen auf Inlinern beizubringen.

 

Schüler:

Die Schüler starten 2010 fast mit dem gleichen Kader wie 2009. Obwohl sie durchschnittlich fast ein Jahr älter als letztes Jahr sind, gehören sie immer noch zu den jüngstens Teams Deutschlands. In Norddeutschland sind sie trotzdem klarer Favorit. Dieser Rolle gerecht zu werden und sich bei den nationalen Vergleichen zu behaupten wird die schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe der jungen Panther. Die Spieler/in sind sich ihrer Verantwortung bewusst und freuen sich auf diese und den damit verbundenen höheren Spielanteil.

 

Jugend:

In der Jugendmannschaft gibt es die größten Veränderungen. Die sechs in die Junioren wechselnden Spieler müssen kompensiert werden. Trotzdem gehören die Panther auch in dieser Altersklasse zu Norddeutschlands besten Mannschaften. Der Titel des Norddeutschen Meisters und die damit verbundene Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft ist auf jeden Fall das Ziel der Mannschaft. Abgesehen davon ist geplant an ein paar Turnieren teilzunehmen, um sich an den besten Mannschaften Deutschlands zu messen.
 

Junioren:

Die Junioren haben 2010 wieder mit einem starken Gegner in der Norddeutschen Liga zu rechnen. Da es bei den Leistungsträgern kaum altersbedingte Wechsel in die Herrenteams gibt, ist der Titel des Norddeutschen Meisters Ziel des Teams. Außerdem wird die Mannschaft nicht darum herum kommen den Großteil der Niedersachsen Auswahl zu stellen und somit auch auf Länderebene die wichtige Aufgabe haben, Niedersachsen bei dem Vergleich mit den anderen Bundesländern zu vertreten.

 

Jahresrückblick 2009

 

Bambinis: Keine Ligaspiele 2009, viele Neueinsteiger wurden mit der angebotenen Laufschule langsam an den Sport herangeführt.

 

Ausblick 2010: Durch weitere Schulaktionen soll weiter für die Sportart Inline-Skaterhockey geworben werden und neue Spieler für die Panther begeistert werden. (Im Schüler/Jugendbereich sind sogar AG‘s in Schulen geplant). Die Trainer Mirco Uttke und Kristian König werden mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen die „Kleinen“ an den Schülerbereich heranführen.

 

Schüler: Die stark verjüngte Schülermannschaft hat in der Norddeutschen Landesliga mit 18:6 Punkten und 64:15 Toren den Meistertitel souverän errungen.

 

Ausblick 2010: Die Trainer Patrick Faupel und Kristian König werden das junge Team weiter formen, um mit engagierten in diversen Schulveranstaltungen dazugewonnen Neueinsteigern wieder die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft als Norddeutscher Meister zu erreichen.

 

Jugend: Die Jugendmannschaft wurde mit 28:0 Punkten und 171:8 Toren Norddeutscher Meister und belohnte sich bei der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft mit dem Deutschen Vizemeistertitel. Den größten internationalen Erfolg einer Bissendorfer Mannschaft errang im Sommer die letztjährige Schülermannschaft, die nach ihrem Deutschen Meistertitel 2008 im Sommer diesen Jahres sensationell Vize-Europacupsieger wurde. Im Endspiel wurden sie nur vom Schweizer Meister HC Buix besiegt. Über die Hälfte der Jugendmannschaft 2009 gehörte zu diesem Team, in dem einige Spieler zu finden sind, die für die nächsten Jahre viel Perspektive bieten.

 

Ausblick 2010: Die beiden neuen Trainer Niclas Köhn und Patrick Baude werden die von Mirco Uttke aufgebaute Erfolgsmannschaft, die allerdings 6 altersbedingte Spielerwechsel zu verkraften haben wird, weiter erfolgsorientiert trainieren.
 

Junioren: Ebenfalls ohne eigenen Punktverlust wurde diese Mannschaft Norddeutscher Meister. Trainer Mirco Uttke konnte mit dem in Bochum bei den Deutschen Meisterschaften erreichten 4. Platz nach einer schwierigen Saison letztendlich zufrieden sein. Das Juniorenteam wurde auch in der Norddeutschen Herren Regionalliga gemeldet und konnte mit 11:17 Punkten einen guten Mittelfeldplatz erreichen.
 

Ausblick 2010: Diese schwierige Aufgabe werden in der nächsten Saison die beiden Trainer Mirco Uttke und Patrick Faupel mit 6 aus der Jugend kommenden talentierten Spielern angehen um die besten Spieler schon an den Herren Bundesligabereich heranzuführen.

 

Damen: Die im letzten Jahr neugegründete Damenmannschaft hat bisher nur trainiert. In vielen Trainingseinheiten haben die beiden Trainer Helge Manns und Sebastian Steller versucht mit viel Engagement dem Team das Inlinehockeyspielen beizubringen.

 

Ausblick 2010: Das Damenteam wird mehrere Turniere und Pokalspiele bestreiten, um sich im übernächsten Jahr in der 2. Damenbundesliga leistungsorientiert messen zu können. Die Mannschaft besteht zur Zeit aus 15 Spielerinnen und würde sich über weiteren Zuwachs freuen.
 

Die Herren II: Die einzige „Reservemannschaft“ in der Deutschen Bundesliga wurde in der 2. Bundesliga/Nord hervorragender Dritter. Der Inline-Skaterhockeysport verzeichnet weiter enorm steigende Mitgliederzahlen. Dies bedeutet jedoch, dass es an der Spitze immer enger wird. Die Herren II. wurde daher für 2010 enorm verstärkt. Fünf eigene sehr starke Juniorenspieler, vier Herren I. Spieler aus 2009 und zwei gute Neuverpflichtungen sollen das Team um die Meisterschaft mitspielen lassen. Helge Manns wird als Trainer zur Verfügung stehen.

 

Die Herren I: Das Bissendorfer Paradepferd spielte eine bis auf zwei heute noch unverständliche Niederlagen eine sehr gute Saison und musste sich erst im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft (Best of three-Modus) im dritten Spiel knapp geschlagen geben. Der Gewinn des Norddeutschen Pokals war somit zum Saisonende dann noch der verdiente Lohn. Die Herrenmannschaft wird bis auf zwei Spieler nicht verändert.

 

Das Zuschauerinteresse an der Mannschaft war derart groß, dass beim letzten Play-Off Heimspiel gut 35 Zuschauer wegen Hallenüberfüllung nach Hause geschickt werden mussten.

 

Allein 1400 Klicks im Live-Ticker des Internet sorgten unter anderem dafür, dass während der Hauptrunde die Bundesligaspiele live bei einem Internet TV Anbieter kostenlos zu sehen waren.

 

Jahresrückblick 2008

 

1.) Allgemeines zur Entwicklung der Sportart

2.) Sportliches Resümee der Bissendorfer Panther in 2008

3.) Panthercard 2008

4.) Umfeld Intern 2008

5.) Umfeld Extern 2008

6.) Planungen/Vorschau 2009


 

1.) Allgemeines zur Entwicklung der Sportart:

 

Wie schon vor 5 Jahren erstmalig angekündigt und damals noch hochmütig von einigen Zuhörern belächelt, hat sich der InlineSkaterHockey-Sport rasant entwickelt. Die Zeiten des fröhlichen Freizeit- und Funsport sind Geschichte.

 

Das liebe Geld hat inoffiziell Einzug erhalten. Bundesligateams werben Eishockeyprofis an, die für nicht unbeträchtliche Finanzspritzen die Kufen mit den Rollen tauschen. Auch manch DEL-Profi lockt das schnelle Handgeld für das ein oder andere Spiel. Es ist eine Frage der Zeit, wann manch etablierter Verein in finanzielle Nöte gerät. Somit besteht auch die Gefahr, dass für den eigenen Nachwuchs das gleiche Schicksal droht, wie seit Jahrzehnten im Eishockey. Dies jedoch können nur die Verbände ändern, indem die Saison schon im Februar beginnt und im Dezember endet. Eine Sommerpause von 8-10 Wochen und der Markt würde sich von allein bereinigen.
 

Wir, die Verantwortlichen der Bissendorfer Panther, werden weiterhin auf leistungswillige Nachwuchsspieler setzen. Der Erfolg spricht für uns. Dennoch droht die Gefahr, kurzfristig vielleicht mal nicht zu den Herren TOP 4-Teams in Deutschland zu gehören. Jedoch sind es unsere Jungs und Mädchen, die wir seit Jahren trainieren, um sie so auf den Bundesligaspielbetrieb vorzubereiten. Unsere Zuschauer und das enorm gewachsene Umfeld tragen diese Entscheidung. Wir investieren unsere finanziellen Mittel lieber in unsere Nachwuchs- und unsere Herrenmannschaften.
 

Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir keine Eishockey(profi)spieler nehmen würden.

Halt nur nach unseren Regeln:

Kein Geld für Spieler, das ganze Jahr verfügbar und Akzeptanz der internen Regeln.

 

2.) Sportliches Resümee der Bissendorfer Panther in 2008

Wie zuvor schon beschrieben, die Luft ganz oben wird immer dünner. Egal in welcher Altersklasse, die Unterschiede zwischen den Top-Mannschaften liegen oftmals in der Tagesform. Der Abstand in den unteren Spielklassen wird, gerade in Norddeutschland, immer größer.

 

Die I. Herrenmannschaft hat, obwohl wir keinen Titel gewannen, die erfolgreichste Saison seit der ISHD Zugehörigkeit absolviert. Nachdem wir in der 1.Bl.Nord den 1.Platz nicht mehr erreichen konnten, nutzten wir die Möglichkeit verschiedene Nachwuchs- und Ergänzungsspieler im „echten“ Spielbetrieb, insbesondere in Rostock, auszuprobieren. Im Anschluss dieses Spiels standen die 3-Play-Off-Reihen. Aufgrund einer sorgfältigen Vorbereitung gelang es dann den HC-Köln, als amtierenden Deutschen Meister, in zwei Spielen aus dem Wettbewerb zu verabschieden. Leider jedoch folgte dann die große Grippewelle und wir mussten zeitweise auf 8 Spieler verzichten. Dieser Virus zog sich bis Mitte Dezember durch die komplette Mannschaft und somit fehlte zuletzt die Kraft, um im Endkampf der Deutschen Meisterschaft und im Pokalendspiel das mögliche Leistungsvermögen abzurufen.

 

Noch heute sind wir sauer auf unsere II. Herrenmannschaft. Das Team hatte vor der Saison die Marschroute, 20Punkte plusX, erhalten. Diese 20Punkte Regelung hatte die Mannschaft schon 8 Spieltage vor Saisonende erreicht. Was nun folgte war eine Frechheit. Die Trainingsbeteiligung lag bei 25% da man ja wusste: „Eigentlich egal wie am kommenden Wochenende gespielt wird, wir haben doch unsere Punkte erreicht.“ Die Einstellung der „Feiergesellschaft“ sorgt natürlich auf wenig Gegenliebe und somit wird man am 08.Januar 2008 das interne Regelwerk grundlegend ändern.

 

Die Juniorenmannschaft hat die eigene Liga derart dominiert, dass eine Leistungssteigerung der Spieler durch den NRIV-Juniorenspielbetrieb nicht möglich war. Dies führte auch zu einer sehr lockeren Trainingsintensität. Bei jedem Ligaspiel fragte man sich nur, wie hoch und ob es dem Gegner gelingt, ein Tor zu schießen. Zum Glück für das Team konnten sich 9 Juniorenspieler in den Bundesligaherrenmannschaften weiterentwickeln. Die Mannschaft jedoch hat sich mit ihrem 3.Platz bei der DM sehr ordentlich verkauft. Dennoch würde ich sagen: „Es war sogar noch mehr drin.“

 

Das Jugendteam machte den größten Leistungssprung in diesem Jahr. Am Anfang der Saison hatte ich arge Befürchtungen, ob diese Mannschaft überhaupt um die NRIV-Meisterkrone mitspielen kann. Das Trainergespann leistete jedoch hervorragendes. Das Training war hart und so mancher Spieler und Elternteil musste sich an das geforderte Niveau im Trainingsbetrieb gewöhnen. Der Erfolg jedoch ließ auch die letzten Zweifler verstummen. Insbesondere die Trainingscamps haben für die Leistungssteigerung gesorgt. Der klare Gewinn des Meistertitel und auch der 5.Platz bei der DM (Torverhältnis 8:7) war weitaus mehr, als man erwarten durfte.

 

Der Deutscher Schülermeister 2008 heißt: Bissendorfer Panther. Wer hätte das am Anfang der Saison gedacht. Natürlich wusste man, dass der älteste Schülerjahrgang (96) ein besonders guter ist. Gut für die Mannschaft war anscheinend auch die Saisonniederlage im NRIV-Ligaspielbetrieb. Danach arbeitete die Mannschaft kontinuierlicher. Ein Trainingslager in den Herbstferien sorgte für den Feinschliff. Bei der DM ging man als ungeschlagenes Team ins DM-Endspiel gegen den Crefelder SC. Der Sieg war ungefährdet und so wurde die Schülermannschaft Deutscher Meister der ISHD.

 

Das Bambiniteam absolvierte 4 Freundschaftsspiele und 2 Turniere. Schon heute kann man erkennen, dass sich die Laufschule sehr positiv auswirkt. Leider jedoch fehlt es immer noch an Masse und somit werden für die Zukunft neue Wege zur Mitgliedergewinnung eingeschlagen. Das Projekt soll Ende Januar starten und wir erhoffen uns dadurch eine Flut an Neuanmeldungen.
 

Die Grauen Panther, unsere Hobbymannschaft, absolvierten neben vielen Freundschaftsspielen auch ihr erstes Turnier. Völlig überraschend und für die meisten bis heute nicht nachvollziehbar gewann man das Turnier. Dies sorgte für eine gewisse Dynamik in Zukunft das ein oder andere Turnier mitzuspielen. Leider jedoch fehlt ein gewisses Zugehörigkeitsverhältnis zum Stammverein. Die Grauen machten ihr Ding. Dies muss für die Zukunft kein Dauerzustand bleiben.

 

3.) Panthercard

Die Einführung der Panthercard erwies sich als nützliche und sehr ausbaubare Idee. Neben der damit verbunden Eintrittskarte zu den Spielen der I.Herren und als Einkaufsausweis für die Hockeyzentrale soll das Angebot nunmehr ausgebaut werden.

Vorteile und Vergünstigungen bei unseren Förderern sollen nur noch in Verbindung mit der Panthercard 2009 erfolgen. Die Neue Panthercard wird am 22.Februar ausgehändigt. Bis dahin ist noch die Panthercard 2008 gültig.

 

4.) Umfeld intern 2008

Ein „Großverein“ benötigt nun einmal viele helfende Hände. Somit wurde aus der „Mirco Uttke Idee“, die Anfangs doch sehr in der Kritik stand, eine umsetzbare und erfolgreiche Geschichte.

Hockeyspielen ist das eine, dies kann man jedoch nur, wenn der Rahmen dazu geben ist. Ohne Zeitnehmer, Schiedsrichter, Kuchenspender, Kioskkräfte, Ordner u.s.w. ist ein Spielbetrieb nun einmal nicht möglich.

Im Namen des Vorstands bedanken wir uns bei allen, die wieder einmal mehr als nötig getan haben.

Ohne euch wären wir nicht da, wo wir heute stehen. Insbesondere die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft Junioren zeigte doch jeden, dass es gar nicht so schlimm ist, mal mit anzufassen oder etwas selbstständig zu organisieren.

 

Wir hoffen, dass die Neuregelung ebenfalls ein Erfolg wird. Persönlich bin ich da eher skeptisch, da manch einer die Notwendigkeit nicht sieht. Aber zum Glück habe ich ja nicht immer Recht.
 

5.) Umfeld extern 2008

Als wahre Stütze erwies sich mal wieder Heike Mußmann und fast alle Mitarbeiter/Innen aus ihrem ProFeel-Team. Die Möglichkeit seine Fitness, bei bestens geschulten Personal, in einer sehr angenehmen Atmosphäre, genießen zu dürfen, dass ist schon ein echter Glücksfall. Das Verhältnis zwischen uns beiden Dickköpfen hat sich über die letzten 3 Jahre sehr positiv entwickelt. Das Mußmann-Team, insbesondere Steffi und Cindy, sollten hier besonders miterwähnt werden. (Anzeige siehe Eingangshomepage)

 

Neu im Umfeld ist das Physioteam „Reha Am Stadion“. Paul Gerst, einer der Inhaber, hat sich bereiterklärt mit seiner Physiomannschaft allen Bissendorfer Spielern und deren Umfeld zur Verfügung zu stehen.

Das Physioteam „Reha Am Stadion“ umsorgt ansonsten die Bundesliga Spieler von Hannover 96, den Hannover Scorpions, Hannover Indians und dem Olympiastützpunkt. Somit sind die 24 Mitarbeiter mit der Heilung von Sportverletzungen die Reha-Adresse in Hannover. (Anzeige siehe Eingangshomepage)

 

Ein Zahnarzt, was soll das?. Diese oder ähnliche Fragen muss man sich schon mal stellen lassen. Hintergrund zu dieser Kooperation waren die immer wieder auftretenden Zahnverletzungen und die damit verbundenen Kosten. Die hannoversche Zahnarztgroßpraxis von Dr. Klerx (ein zugezogener Bissendorfer) hat in diesem Jahr, über das eigene Labor, bei nicht zu toppenden Preisen maßgefertigte Zahnschütze angeboten. Auch manch Zahnverletzung oder Zahnsanierung wurde mittlerweile durchgeführt. (Anzeige siehe Eingangshomepage)

 

Bei beiden neuen Kooperationspartner gilt: Pantherzugehörige genießen eine besondere Behandlung.

 

Für 2009 wird eine weitere externe Umfelderweiterung angestrebt
 

6.) Planungen/Vorschau 2009

In der kurzen Winterpause stehen nun die Planungen für 2009 an. Der Gesamtvorstand hat im Anschluss nach der Jahreshauptversammlung des NRIV getagt und verschiedene Denk- und Handlungsmodelle durchgesprochen.

Aufgrund der schwach besetzten Nachwuchsligen des NRIV müssen wir, nach einer ISHD –Ablehnung für den Ligenspielbetrieb West, wie folgt handeln.

 

Herren I. Bundesliga Nord I., neuer NRIV-Pokal, 2 Turniere

Herren II. Bundesliga Nord II., neuer NRIV-Pokal, 1 Turnier

Junioren NRIV-Junioren, Regionalliga Herren (mit 3-5 Herrenspielern)

Jugend NRIV-Jugend, NRIV-Junioren, 2 Turniere davon ein eigenes Turnier

Schüler NRIV-Schüler, Europapokal (mit Geburtsjahr 1996), ein eigenes Turnier

Bambini Freundschaftsspiele, 2 Turniere
 

Alles weitere folgt Anfang Januar bei Saisonvorschau 2009

 

Vorschau 2008

Im Dezember diesen Jahres werden die Bissendorfer Panther stolze 10 Jahre alt.

 

Im Rückblick auf die Zeit hat sich bis auf Zielstellung vieles verändert. Geblieben ist: „Leistungssport zu betreiben und allen Interessenten

diesen zu ermöglichen“.

 

Der Sport ist in der Leistungsspitze professionell und auch die Leistungsdichte der Top-Mannschaften in allen Altersklassen

wird immer dichter. Wo früher noch eine Trainingszeit ausreichte und zumeist diese mit Spielen verbracht wurde, stehen heute 2-3 Trainer.

 

In Gruppen werden mehrmals wöchentlich die Spieler aller Altersklassen auf ihre sportlichen Aufgaben vorbereitet.
 

Wer in der Spitze unseres Sports mitspielen will, muss dementsprechend trainieren und persönlich bereit sein, auch Opfer für

seinen Sport zu erbringen.
 

Das Spiel auf Parkplätzen oder in Wohngebieten ist Geschichte. Die rasante Entwicklung wird deutlich in der medialen Akzeptanz

der Sportart. Wöchentliche Berichte, steigendes Zuschauerinteresse und die Bereitschaft vieler Vereine die Sportart InlineSkaterHockey

als Sparte aufnehmen, sind Indizien für eine etablierte und von vielen gewünschte Sportart.

 

In der Saison 2008 werden wir mit sechs Leistungsteams und einer Freizeitmannschaft die Bissendorfer Panther Interessen

auf dem Spielparkett vertreten. Für die Mannschaften stehen 9 Hockeytrainer und 2 Fitnesstrainer bereit.

Einen hohen Stellenwert werden wir auch weiterhin auf die Fortbildungsmaßnahmen für unsere Trainer legen. Beabsichtigt ist es,

den Pool der Trainer von 11 auf 15 zu erweitern. Jedoch werden wir dies nicht blind oder zwanghaft machen.

Der oder auch die Neue muss ins Trainerteam passen und langfristig zur Verfügung stehen.

 

Aber auch andere Strukturen mussten aufgrund der rasanten Entwicklung des Sports verändert werden.

Zwei neue Organisationsstrukturen wurden geschaffen. Eine vierköpfige Event- und eine gleichstarke Marketinggruppe soll die Panther professioneller vermarkten und das schon vorhandene Netzwerk weiter ausbauen.

 

Beide Gruppen sind wichtige Faktoren für die Panther-Zukunft.

 

Auch in der Auswahl der Spieler sind wir nun nach 9 Jahren in der Lage völlig neue Wege zu gehen. Dies aufgrund zweier Tatsachen.

 

Aufgrund der guten Nachwuchsarbeit besteht nunmehr die Möglichkeit, jährlich 2-3 Spieler in die Herren I. kontinuierlich

und mit Augenmaß einzubauen. Zweitens hat es sich herumgesprochen, dass das Umfeld in Bissendorf,

durch das Engagement und die Qualität der ehrenamtlichen Arbeit absolut vorbildlich sind.

 

Dieser gute Ruf sorgte in diesem Jahr dafür, dass wir allein im Herrenbereich 26 Anfragen hatten.

 

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns entschlossen keine 3. Herren aufzubauen und dafür lieber Ressourcen für Nachwuchsspieler freizuhalten.

 

Bei Fremdzugängen wollen wir auch nur einen ganz bestimmten Spielertyp.

 

Ehrgeizig, InlineSkaterHockey verrückt und charakterlich einwandfreie Teamspieler. Wir werden nicht mehr auf Eishockeyspieler bauen, die den Sport als Saisonüberbrückung nutzen wollen.

 

Die gemachten Erfahrungen bestärken uns in dieser Auffassung.

 

Dies bedeutet zwar einen Umbruch, aufgrund der gestiegenen Anforderungen im Ligabetrieb und dem vorhandenen eigenen

Nachwuchspotential der vernünftigste und zukunftsreichste Weg.


 

Somit haben wir uns für 4 Neuzugänge im Herrenbereich entschieden. Dazu werden 9 Juniorenspieler behutsam und mit Augenmaß in beide Herrenmannschaften integriert. Insgesamt 40 Spieler umfasst der Herrenbereich. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, immer auf vier komplette Reihen pro. Mannschaft zurückgreifen zu können. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.

 

Saisonziel für die Herren I. ist die Play-Off Runde. Jeder Platz der besser als Platz 4. in der Tabelle ist, sollte für das neuformierte

Team als Erfolg gewertet werden. Die Herren II. hat das Ziel 20 Punkte zu holen. Die 20 Punkte sind erforderlich um die

Spielklasse 2.Bundesliga zu halten. Diejenigen die diese Ziele als zu gering erachten, sollten sich den Altersschnitt der Teams ansehen.

Allein 23 der 40 Spieler sind unter 20 Jahre alt.


 

Nach Auflösung der Juniorenbundesliga muss unser Team nunmehr im Landesverband NRIV agieren.

 

Vier Stammspieler haben das Team altersbedingt in Richtung Herrenteam verlassen. Die entstandenen Lücken konnten jedoch aus dem Jugendbereich ausgeglichen werden. Die Mannschaft verfügt mit 19 Akteuren über viel Potential und sollte gerade auch in der Qualität entscheidend für sich punkten können.

 

Eindeutig Ziel muss die NRIV Meisterschaft sein, da sich die Mannschaft nur so zur Endrunde der DM – Junioren qualifizieren kann.

 

Bissendorf hat sich als Austragungsort für die Junioren DM 2008 beworben und hat gute Chancen den Zuschlag zu erhalten.

 

Im Jugendbereich sollte der 19 köpfige Spielerkader ebenfalls für die Saison gut gewappnet sein. Die Abgänge in den Juniorenbereich wurden durch die Jugend II. und drei Schülerspieler kompensiert. Im Gegensatz zum letzten Jahr werden wir erstmalig auch hier mit einem Trainerteam arbeiten. Dies ermöglicht uns individuell einzelne Spieler zu formen und somit die Gewinnung an Leistungsstärke zu forcieren.

 

Ziel ist die Meisterschaft NRIV und somit das Erreichen zur Endrunde an der Deutschen Meisterschaft.

 

Im Europapokal in Iserlohn soll das Team versuchen einen guten Mittelplatz zu erreichen.


 

Die Schülermannschaft wird mit 20 Spieler/innen in den NRIV-Wettbewerb einsteigen. Jedoch befinden sich 5 Bambini-Spieler

im Kader die Spielpraxis erwerben sollen. Das Trainerteam möchte den älteren Alterklassen nicht nachstehen und hat kurz

vor den Sommerferien mit dem EuroCup 2008 in Kopenhagen ein absolutes Highlight. Gerade aber für unseren Nachwuchs ist es

wichtig, viele Spiele in Jahr zu absolvieren.


 

Die Bambinimannschaft umfasst zur Zeit 13 Spieler/Innen und wir suchen verstärkt nach Interessenten. Spielerisch aber zielorientiert werden die Kleinen auf Pokalspiele und Freundschaftsspiele vorbereitet. In der Mannschaft befinden sich sehr talentierte Nachwuchsspieler die uns für die Zukunft manch Option bedeuten dürften. Mit Promotionveranstaltungen wollen wir versuchen den Kader bis zum Jahresende auf 20 Spieler/Innen auszubauen. Sollten es 25 Akteure sein, werde auch dann keinen nach Hause schicken sondern eine zweite Gruppe aufmachen.
 

Jahresrückblick 2007

 

Unsere Kleinsten versuchten sich erstmalig im ISHD Pokal und hatten das große Pech gleich im ersten Spiel auf das Meisterteam 2006 zu stoßen. Mittlerweile jedoch wurden über Turniere und Spiele in Düsseldorf und Hamburg die ersten Erfolge eingefahren.

 

Die Trainer Mirco Uttke, Kristian König, Patrick Faupel und mittlerweile auch Julian Gorski arbeiten mit viel Elan und Geduld

hervorragend zusammen.

 

Die Schüler und Jugendmannschaft wurde souverän NRIV-Meister und krönte ihre Saison mit dem Deutschen – Vizemeistertitel.

Beide Mannschaften unterlagen zwar im Finale zeigten jedoch bei der Endrunde das wir im jüngsten Nachwuchsbereich gut gewappnet sind.

 

Die 2007 neuformierte Schülermannschaft entwickelte sich besonders gut. Die Mannschaft hat sich im Verlauf des Jahres enorm

gesteigert. Besonders deutlich wurde dies bei der Deutschen Meisterschaft. Im Endspiel unterlag man den Fireballs Sterkrade denkbar knapp mit 0:2 Toren. Anfang 2007 verlor man im ISHD-Pokal gegen die gleiche Formation aus Sterrade noch mit 13:2 Toren.

 

Die Trainer Patrick Baude und Niclas Köhn pflegen mit den Jungs ein sehr freundschaftliches Verhältnis jedoch immer zielorientiert und bestimmend.

 

Mit zwei „Eisen“ ging wir im vergangenen Jahr im Jugendbereich an den Start. Die Jugend II. sollte und hat jede Menge Erfahrungen gesammelt. Leider brachte die späte Entscheidung mit drei Trainern das Team zu führen keine spielerisch großen Fortschritte.

 

Mehrere Spieler dachten anscheinend, dass ein Panthertrikot von Haus aus den Sieg bringt und man daher nur bei gut Wetterlagen zum Training erscheinen muss. Nach der Saison trennte man sich von diesen Spielern.

Die Jugend I. unter der Federführung von Helge Manns spielte eine sehr gute Saison. Bis auf ein Unentschieden verließ man nur im Finale der Deutschen Meisterschaft das Feld als zweiter Sieger. Das einzige Manko in diesem Team war eine nicht erfolgte Pressearbeit.

 

Dadurch wurde der Erfolg bei Insidern zwar nicht geschmälert, jedoch nicht wie von allen Seiten gewünscht dieser Erfolg auch publiziert.

 

Unsere Juniorenmannschaft, mit den Trainern Darian Abstoß und in weiten Abschnitten auch Tommy Sellmann, schaffte erstmalig den Schritt in die Play-Offs. Etwas stolperig fing die Saison an und man steigerte sich von Spiel zu Spiel. Gerade zu Hause wurden

mit Siegen gegen Köln und das unentschieden gegen den amtierenden Meister 2007 dem TV Augsburg Signale in die richtige Richtung gesetzt. Auch die Play-Off-Spiele gegen Krefeld zeigten, das wir mit dem ältesten Nachwuchs einige Eisen im Feuer haben.

 

Die Herren II. benötigte nach einem Fehlstart in die Saison eine genüssliche Aufforderung in der Kabine vor dem 4 Ligaspiel.

Was dann passierte, damit konnte niemand ernsthaft rechnen. Das Team fuhr nach Rostock und gewann beim „Überflieger“ der

2.Bundesliga Nord. Von Spiel zu Spiel steigerte sich das Team von Helge Manns. Besonders auffällig war der Zusammenhalt in

der Mannschaft. Die Jungs sind eine Einheit geworden und so konnten Spiele gewonnen werden, wo man im Vorfeld eigentlich mit einer Niederlage hätte rechnen müssen. Der 2.Platz in der 2. Bundesliga Nord war letztlich die Belohnung für eine in dieser Form nicht zu erwartenden Saison.

 

Die Herren I. begann die Saison mit dem zu erwartenden Schwung aus der Saison 2006. Höhepunkt des Jahres war der nicht zu

erwartende 3.Platz im Europapokal im schweizerischen Montreux. Leider jedoch folgte dann die Ernüchterung im Ligabetrieb.

Man konnte zwar den 2. Platz in 1.Bundesliga/Nord erreichen jedoch stimmte zumindest die Heimniederlage gegen Menden für

Nachdenklichkeit. Es kam das Gefühl auf, dass sich die Mannschaft auf den Lorbeeren den Saison 2006 und dem hervorragenden

 

Ergebnis aus Montreux ausruhte. Somit endete auch frühzeitig die Saison in den Play-Offs gegen das Team der Uedesheim Chiefs.

 

Im Pokalwettbewerb war dann gegen die Essener Moskitos im Halbfinale Endstation.
 

Gesamtfazit

 

Alle 6 Mannschaften im Spielbetrieb der ISHD / NRIV haben ihre Saisonziele erreicht. Die Schüler, Junioren und Herren II. haben unsere hohen sportlichen Ziele sogar noch übertroffen. Konkret festzustellen ist, das unsere Mannschaften sich in den Deutschen Eliteklassen des InlineSkaterHockey einen Namen gemacht haben. Für die Zukunft wird es schwierig genug sein, den hohen Standard zu halten. Die immer stärker werdende Gegnerschaft wird uns nicht mehr unterschätzen. Der Trumpf „Norddeutscher Dorfverein“ kann somit nicht mehr ausgespielt werden.
 

Vorschau 2006

 

Allgemeines

 

Es gibt große Veränderungen in Bissendorf. Die größte jedoch ist die Gründung des Förderkreis Bissendorfer Panther e.V..

Neben dem renommierten Staranwalt Fritz Willig (Rechtsfragen) konnte ich mit Herrn Klaus Woyna den Vorstandsvorsitzenden der Sparda Bank als Berater gewinnen.

 

Für die Finanzen und Steuerfragen verfügen wir mit Stefan Kahnt über einen hochgeschätzten Steuerberater.

 

Neuer Pressesprecher seit Oktober 2005 ist Detlef Ehrike. Detlef Ehrike ist seit gut 15 Jahren der Pressesprecher des Landeskriminalamts Niedersachen. Mit Michael Riehl haben wir auch einen neuen Webmaster. Michael ist jetzt schon hochengagiert und wer sich die neue Homepage ansieht, muss eigentlich begeistert sein.

 

An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Danke schön an Dr. Th. Baun und Felix Fabisch. Leider musstet ihr aus beruflichen Gründen ausscheiden. Wir alle und insbesondere ich hoffen Euch bald wieder in den Bissendorfer Reihen zu sehen.

Für den sportlichen Bereich konnte ich die Sportwissenschaftlerin Heike Mußmann und den Fitness-Trainer Steve Jones gewinnen. Heike Mußmann betreibt das Fitness PROfeel, in dem die DEL Scorpions-Spieler und die Spieler der Sledge-Eishockey-Nationalmannchaft trainieren. Mit dem Engländer Steve Jones haben wir wohl einen der besten Fitnesstrainer für Bissendorf engagiert.

Als neuer Schülertrainer wurde Helge Manns verpflichtet. Helge Manns verfügt über 30 Jahre Erfahrung im Eis- und Inline-Hockey-Bereich. Als hauptverantwortlicher Trainer werde ich mit K.D. Schobel, Mirko Uttke und Helge Manns ein Trainerteam bilden und mit weiteren vier Co-Trainern dem zuvor angesprochenen Fitness-Trainer Steve Jones gemeinsam noch enger zuarbeiten. Ich habe meine Trainerzeit auf 8 Stunden wöchentlich reduziert, um ständig einen Überblick über die nicht von mir trainierten Mannschaften zu erhalten.

 

In den nächsten Tagen soll noch ein Masseur und Krankengymnast als fester Bestandteil engagiert werden. Ziel ist es, dass es den Trainern, Betreuer, Helfern und besonders den Spielern an möglichst an Nichts fehlen darf.

Damit dies alles für die Zukunft gesichert ist, wird der nun geschaffene Förderkreis eine entscheidende Rolle spielen. Aufgrund der gesetzten Ziele und dem damit verbundenen hohen Aufwand sind die Kosten explosionsartig in die Höhe geschnellt.

Die Vereinsführung des Turn-Club Bissendorf und die ehemaligen Kreativos kamen daher zum Entschluss, den Ligenbetrieb und die Projektarbeit über einen eigenständigen Förderkreis langfristig zu finanzieren. Nachdem nun namhafte Persönlichkeiten ihre Mitarbeit zugesagt haben, ist es bis Ende 2006 mein Ziel, 25 Firmen und 100 Privatpersonen zur Förderung der B. Panther zu gewinnen. Mit dem nun geschaffenen einzigartigen „Background“ sollte die Zielvorgabe mehr als realistisch sein.

 

Senioren I. Trainer Jan Dziub

Personell hat sich einiges getan. Die komplette 1.Senioren-Mannschaft der Hannover Hurricanez ist zu uns übergetreten. Durch diese Fusion beider 1.Senioren-Mannschaften wird die Luft auf einen Stammplatz in der 1.Senioren, die in der 1.Bundesliga Nord spielen wird, sehr dünn. Die erste Zielvorgabe ist natürlich ein Play-Off Platz. Damit dieses Vorhaben auch gelingt, müssen sich alle für das Team und nicht für die eigenen persönliche Interessen engagieren. Mit „Auge“ wurde der Spielerkader klein gehalten. Somit ergibt sich für mich die Möglichkeit, engagierte Spieler aus der 2.Senioren hochzuziehen.


 

Senioren II. Trainer Klaus Dieter Schobel

Shorty soll nun als Verantwortlicher seine B-Lizenz als Spielertrainer in der 2.Bundesliga in Taten umsetzen. Eigentlich müsste Shorty aufgrund seiner Qualitäten in die 1. Herrenmannschaft. Das Team ist personell gut bestückt und sollte einen guten Mittelplatz erreichen können. So wie die 1.Herrenmannschaft soll auch die 2.Senioren im ISHD Pokalwettbewerb antreten.

 

Junioren Trainer Köhn / Stetzkowski

Wir sind gespannt. Der Kader ist bis auf 21 Spieler angewachsen und das Team möchte zeigen, dass die Saison 2005 keine „Eintagsfliege“ war. Leider wir es nicht einfacher. Favoriten der Liga werden Köln, Augsburg, Essen und Krefeld werden. Interessante Teams sind natürlich auch Menden sowie die Aufsteiger Iserlohn und Düsseldorf. Eine Liga der höchsten Ansprüche, da sich dort die bundesweit „Besten der Jahrgänge 88, 89 und 90“ messen. Wir werden uns die Option offen halten, besonders talentierte Junioren auch in der 2.Senioren spielen zu lassen.

 

Jugend Trainer Schobel / Manns

Wo das nun genau spielen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau gesagt werden. Eine Initiative mit Bergedorf und Bissendorf als treibende Kraft soll zum Zusammenschluss der Ligavereine aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen führen. Findet keine Einigung statt und der NRIV könnte nur eine Liga mit 3-4 Teams anbieten, werden wir im Sinne unserer Spieler die ISHD–Option (1.Jugendliga) aufrecht erhalten. Das Team soll über die Niedersachsenmeisterschaft die Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft lösen.

 

Schüler Trainer Manns / Uttke / N.Köhn

Das gleiche Bild wie bei der Jugendmannschaft. Ich würde das Team lieber langsam auf Regionalliga-Niveau aufbauen. Nur ein Spielbetrieb mit 2 oder 3 Mannschaften wäre ein Rückschritt. Also abwarten und hoffen, dass die Verbände und Vereine sich einigen können. Zur Zeit sieht es für beide Altersklassen (Jugend und Schüler) mit der Nordliga / NRIV recht gut aus. Als Ziel peilen wir die Niedersachsenmeisterschaft an, um sich später bei der Deutschen Meisterschaft mit den Besten zu messen.

 

Bambini Trainer Uttke / K. König und J.Eybe

Bei den Bambinis steht das „Laufen lernen“ im Vordergrund. Trotzdem wollen wir versuchen, 2-3 Spiele durchzuführen. Das Problem ist halt, dass es nur in Schleswig-Holstein und NRW Teams dieser Altersklasse gibt. Mit verschiedenen öffentlichen Auftritten und Aktionen wollen wir verstärkt auf Nachwuchssuche für diese Altersklasse gehen.
 

Die Grauen Panther Verantwortlich S.West / D.Sellmann

Die Mannschaft könnte, wenn sie wollen auch mal ein Spielchen bestreiten. Verschiedene Vereine haben auch solche „Fun im Alter“ Mannschaften gegründet. Ansonsten wäre es schön, wenn wir die Zahl der Aktiven von 15 noch steigern könnten.

 

Cheerleader Trainer S. Knoke

Die vor gut 4 Monaten gegründete Tanz- und Akrobatikgruppe hatte schon im letzten Jahr zwei Auftritte. Svenja Knoke hat es in kurzer Zeit geschafft, die mittlerweile auf 15 junge Damen angewachsen Gruppe auftrittsfähig zu machen. Die ersten Auftritte wurden von den Spielern und Zuschauern schon sehr gut angenommen. Bei unseren Heimspielen sollen die jungen Damen für ein gutes Ambiente und jede Menge Stimmung sorgen. Bei Promotionsveranstaltungen (Nacht von Hannover, Maschseefest, Integrationsmesse) werden wir versuchen, unsere Tänzerin mit einzubinden. Ab Januar 2006 soll auf Wunsch der Eltern nun zielgerichteter gearbeitet werden.

 

Jürgen Köhn

 

Jahresrückblick 2005

 

Allgemeines

 

Mit je einer Mannschaft pro Altersklasse waren unsere Teams im ISHD – Ligenbetrieb stark eingebunden. Allein die logistische Arbeit des Trainings- und Spielbetriebs forderte alle Beteiligten, ob Trainer, Betreuer, Geschäftsstelle, engagierte Eltern und Spieler bis an die Grenzen jedes Einzelnen.

 

Über 113.000 Kilometer wurden mit Fahrzeugen bewältigt, um unsere Spieler an die verschiedensten Spielorte in Deutschland zu bringen. Deutschlands Tankstellenbesitzer freuten sich über die Abnahme von 14.316 Liter Dieselkraftstoff. Allein 228 Kästen an Mineralwasser verbrauchen unsere „Jungs“ an den Spieltagen. Dies nur um ein paar Zahlen zu nennen, die das mittlerweile gewaltige Ausmaß an Logistik wiederspiegeln.

 

Weiterhin wurden bei 23 Veranstaltungen Sozialdienste und Promotionveranstaltungen für unsere Netzwerkpartner, das BMI Projekt „Integration durch Sport“ und die Rollstuhlsportgemeinschaft Hannover, organisiert und mit bis zu 90 Helfer/innen (Rollstuhlmusical) höchst erfolgreich durchgeführt.

 

Erstmalig in Deutschland wurde ein einwöchiges „Gewalt-Präventions-Trainingscamp“ mit acht verschiedenen Netzwerkpartnern durchgeführt. Der daraus resultierende Erfolg wurde allein medial vom NDR (Radio und Fernsehen), RTL, SAT1, weiteren drei Radiostationen und sieben Tageszeitungen weit über die Landesgrenzen publiziert. Die eingebundenen Netzwerkpartner waren derart begeistert, dass alle Beteiligten langfristig und noch enger mit uns Zusammenarbeiten wollen.

Besonders erwähnenswert ist der Namibia-Tripp. Leider konnte ich nicht mitfliegen, da zuvor ein dreiwöchiger Süd-Frankreich-Urlaub und mein Dienstherr argumentativ zu einflussreich waren. Neben dem Spaß haben unsere beiden Mannschaften (Jugend und Senioren) auch sportlich die Reise zum Erfolg gemacht. Danke hierbei noch einmal an Familie Wendland und Andreas Herrmann, die wohl die Hauptlast an Verantwortung und Organisation hatten.

 

Diese konstant gute Arbeit, die wir seit Jahren verrichten, wird somit nicht nur gesehen, sondern in breiter Phalanx honoriert.

Dass fast alles reibungslos verlief, zeigt das Engagement und die Zuverlässigkeit der helfenden Hände. Als Hauptverantwortlicher möchte ich mich an dieser Stelle besonders bei denjenigen bedanken, die das zuvor geschriebene möglich machten.

 

Sportliche Bewertung
 

1.Senioren

In der 2. Bundesliga / Nord startete unser Team vielversprechend in die Saison. Ziel war es, die Mannschaft unter die ersten vier zu platzieren. Nach gut einem Drittel der absolvierten Saison wurden wir von der Gegnerschaft zum Meisterschaftsfavoriten wider Willen gemacht. Gerade unsere jungen, unerfahrenen Spieler bekamen ein „Kopfproblem“. Ein dritter Platz, mit nur einen Punkt bis zum Aufstieg war zum Saisonabschluss nicht nur Trainerziel.

Bedanken möchte ich mich bei dem gesamten Team für die guten sportlichen Leistungen und die nicht alltägliche Hilfsbereitschaft fast aller Spieler.

 

2. Senioren

Jede Menge Goalies und zu wenig Feldspieler hatten eine Ligabeteiligung verhindert. Die Ende 2004 durchgeführte „Ausmistung“ im Spielerpool war dennoch die richtige Entscheidung. Es hat sich bewahrheitet, dass ein vorbildlich geführter Verein, der mittlerweile stark im Rampenlicht steht, sich auch von Spielern mit charakterlichen Fehlentwicklungen trennen muss. Somit konnte das Team nur ein Turnier in Köln spielen, welches dann auch gleich gewonnen werden konnte. Böse Zungen behaupteten noch Monate später, dass John-Yuedes als „Shout-Out König“ wochenlang nicht richtig schlafen konnte.
 

Junioren

Das Überraschungsteam der Saison 2005! Zielsetzung war der nicht sofortige Abstieg aus der 1.Bundesliga. Nach anfänglichen Eingewöhnungsproblemen zeigte das Team Moral und den Willen zum Sieg. Mit zumeist vier Jugendspielern und ansonsten dem jüngsten Juniorenjahrgang ist der fünfte Platz aller Bewunderung wert. Die Jungs sind durch die Bank „Typen“ und profitierten von der inneren Geschlossenheit als Team. Es macht einfach riesigen Spaß, Trainer dieser Mannschaft zu sein.

 

Jugend

Die Saison stand unter dem Gesichtspunkt : Alles für die Deutsche Meisterschaft investieren. Viele der gerade jüngeren Spieler haben sich weiter stark verbessert. Ein vierter Platz in der 1.Liga West deutete schon auf Qualität hin. Bei den Landesmeisterschaften im Oktober wurde dann auch manchem immer nörgelnden Vater klar, wie stark das Team im Vergleich zu anderen Nordteams ist. Nachdem der Meister Schleswig-Holstein / Hamburg mit 22:0 Toren das Nachsehen hatte, wurden die Konkurrenten um den Niedersachsentitel in drei Spielen mit 35:0 Toren besiegt.

Bei Endrunde der Deutschen Meisterschaft in Köln wurde dann das erhoffte „Meisterstück“ abgeliefert. Die Jugendmannschaft wollte nach zwei dritten Plätzen 2003 und 2004 nun endlich Zweiter werden, um international im Europapokal zu spielen. Dafür jedoch musste einer der beiden Favoriten Essen oder Augsburg besiegt werden. Es war knapp, aber diesmal hatten wir das bessere Ende für uns. Ein 4:3 Sieg im Halbfinale und Fahrkarte nach Dänemark war eingelöst.

 

Schüler

Seit zwei Jahren mein Sorgenkind und 2004 kam es für die Jungs dann ganz dicke. Da sich das Trainerpärchen im Juni getrennt hatte, versuchte man trotz dieser widrigen Umstände die Mannschaft gemeinsam zu trainieren. Aber aller guten Vorsätze zum Trotz ging dieser Versuch schief. Die Mannschaft bekam natürlich hautnah mit, dass die Kommunikation gestört war. Mitte September übernahm ich dann das Team. Für einige Spieler und Eltern eine stark veränderte Situation. Es ist nun mal nicht immer einfach mit mir, wenn ich Grundsätzliches verändern muss.

Zum Saisonende verstanden dann die Spieler, was ich von ihnen erwarte. Das Team verfügt über ein hohes Maß an Talent und Potential. Nur muss die Leistungsbereitschaft noch mehr geweckt werden. Dass Siege gefeiert werden können, zeigen die letzten Erfolge über Krefeld und die Niedersachsenmeisterschaft.

 

Bambini

Nachdem Bastian Lukas bis zu seinem Umzug die Kleinsten trainierte, war schon ein ordentliches Vertrauensverhältnis zur Trainerschaft gewachsen. Seit geraumer Zeit ist Mirko Uttke der neue Teamleiter. Insgesamt 14 Bambinispieler/Innen werden über die Laufschule zielorientiert in die Schülermannschaften geführt. Drei Saisonspiele absolvierten unsere Hoffnungsträger, zumeist gegen Schülermannschaften. Leider gibt es in ganz Norddeutschland kein weiteres reines Bambiniteam. Dies soll uns jedoch besonders motivieren, weitere Spieler/Innen zu mobilisieren.

 

Die Grauen Panther

Spaß, Spaß und noch mehr Spaß am Inline-Hockey-Sport. Die Grauen Panther, zumeist Eltern der Spieler, machen auch schon mal in der Trainingspause eine kleine Kuchenrunde, bevor es wieder ernst wird. Ich finde es gut, wenn wir „Alten“ noch Spaß am Sport haben. Die Gruppe ist auf dem Papier bis zu 15 Spieler/Innen stark. Das Team ist auf jeden Fall eine weitere Bereicherung unseres Vereinslebens.
 

Jürgen Köhn


 

Jahresrückblick 2004

 

Das erste Jahr in der ISHD und dem NRIV ist nun beendet. Anmeldungen , Abmeldungen, Einladungen, Terminbestätigungen, Rückfragen, Strafgelder, Sperrfristen, Hallenbelegungspläne, Teamveranstaltungen, Abteilungsleitersitzungen, Verbandssitzungen, Kreativgruppentermine, Auswahlmannschaften, Sponsoring, Pressearbeit, Weiterbildungen eigene Turniere etc, pp.. Ohne Mithilfe der Elternschaft, besonders der Kreativos, wäre der Aufwand nicht zu schaffen gewesen. Geschäftsleiterin Mini Kühne hat den „Laden“ sehr gut im Griff und für sie kommt es jetzt wieder die Hauptkampfzeit. Den Wert der Arbeit kann man erst dann schätzen, wenn man den Wust der Aufgaben sieht.

 

Unsere Stärke, ist der Zusammenhalt. Ob Seniorenspieler oder Bambini, ob Funktionär oder Elternteil. Mittlerweile ist die Abteilung auf 179 Spieler angewachsen. Aktiv davon sind gut 128 Spieler/innen. Die Kreativos und die Eltern, die sich immer an Aktionen beteiligen, ist im Laufe des Jahres, auf fast 50 Helfer/Helferinnen angewachsen. Damit dies auch in Zukunft so bleibt und wir noch mehr an Spieler/innen und aktive Eltern dazubekommen, werden wir Veranstaltungen wie die Fahrt in den Schnee, im Sommer an die Ostsee oder auch eine reine Elternfahrt für 2005 planen. Ich bin der Auffassung, dass Erfolge in einer Teamsportart nur über die Gemeinschaft langfristig zu erzielen sind.

Nun zu den Teams 2004 und der Ausblick in 2005

 

Unsere Schülermannschaft musste feststellen, dass die ISHD Liga härter und mit weitaus stärkeren Teams bestückt ist. Vereine wie der Krefelder SC, Iserlohn, Essen oder, oder, oder. Es ist eine völlig andere Spielklasse. Alle Teams verfügen über ein riesiges Potential an Spielern. Unser Kader war im letzten Jahr doch sehr übersichtlich, und die meisten Spieler kamen aus den jüngeren Jahrgängen der Altersklasse. Es war schon eine schmerzhafte Geschichte für Bast Lukas. Seelenmassagen standen förmlich immer auf dem Programm. Anfängliche Ängste der Elternschaft, aufgrund der langen Reisen, haben sich förmlich zerschlagen. Wer erfolgreich einen Sport betreiben will, muss sich nun mal mit den Stärksten messen und die Stärksten kommen halt nicht aus der Niedersachsen-Region.

 

Für 2005 sieht die Welt schon rosiger aus. Der Kader ist auf 15 Spieler angewachsen und kann mit Spielern aus der neugegründeten Bambini-Mannschaft noch verstärkt werden. Weiterer Zuwachs wird in den Wochen erwartet, da noch 3 weitere Interessenten beabsichtigen den Verein in Richtung Bissendorf zu wechseln. Trainer ist und bleibt Basti Lukas, der hoffentlich in diesem Jahr die ersten Früchte seiner Arbeit ernten darf. Auch für 2006 könnte das Team fast geschlossen noch in der Schülerliga spielen. Von daher sehe ich schon Zukunftschancen.
 

Mit zwei Jugendmannschaften sind wir in die Saison 2004 gestartet. Die zweite Mannschaft startete unter der Leitung von Sandra Democh im niedersächsischen Verband. Gespickt war das Team mit den jüngeren Jahrgängen oder mit Spieler, die erste Hockeysaison absolvierten. Im Laufe des Jahres steigerte sich die Mannschaft großartig und qualifizierte sich klar für die Niedersachsen-Meisterschaft. Dieser Erfolg ist mehr als beachtlich. Immerhin spielte man nur gegen die Besten der Vereine. Besonders erwähnwert waren die Vorstellungen gegen die Junioren der Teamgemeinschaft Engelbostel / Hurricanez. Diese Spieler waren in der Regel 4-5 Jahre älter und man verlor als Jugendreserveteam nur denkbar knapp. Dies zeigt welches Potential uns in den nächsten Jahren zur Verfügung steht. Die erste Jugendmannschaft hatte mit der Umstellung und den weitaus höheren Anforderungen am Anfang der Saison doch erhebliche Probleme. Jeder Fehler wird in dieser Liga sofort bestraft. Nach drei Niederlagen ist uns dann doch sehr schnell die Umstellung gelungen. Das Team verlor danach in der gesamten Ligensaison nur noch zwei Spiele. Wobei die Niederlage in Kaarst absolut unnötig war. Das beste Saisonspiel war das Heimspiel gegen den Krefelder SC. Die Niedersachsenmeisterschaft wurde mit einem Torverhältnis von 67:1 Toren gewonnen. Bei der abschließenden deutschen Meisterschaft errang die Mannschaft einen sehr guten dritten Platz. Ein zweiter Platz und damit die Qualifikation zum Europa-Cup wäre ein Traumergebnis gewesen.

 

Für 2005 kommt nun der große Umbruch. Insgesamt 14 Spieler müssen fortan in die neugegründete Juniorenmannschaft. Aus der ehemaligen 1. Jugend bleiben nur 4 Spieler. Das Team wird mit 12 Spieler aus der ehemaligen 2.Jugend und mit zwei sehr guten Neuzugängen verstärkt. Ron Sievers aus Wolfsburg und Jörg Klein vom SC Empelde haben sich für Bissendorf entschieden. Der Kader ist mit 18 Spielern gut bestückt und die Trainer Klaus-Dieter Schobel und Mirco Uttke haben schon die Arbeit aufgenommen. Da auch die westdeutschen Teams viele Spieler in die Junioren abgeben mussten, bin ich doch sehr gespannt wie sich die Mannschaft präsentieren wird. Mit extra Trainingseinheiten in den nächsten drei Monaten, werden die zur Zeit noch etwas schwächeren Spieler auf die harte ISHD – Saison vorbereitet.

 

Die neugegründete Juniorenmannschaft wird es mit mir zu tun haben. Gerade diese Altersstruktur ist immer etwas problematisch. Da ich jedoch viele Spieler schon seit 4 oder 5 Jahren trainiere, sind mir die Jungs auch ein bisschen an Herz gewachsen. Neben den 14 ehemaligen Jugendspielern stehen weitere 4 Spieler zur Verfügung, die im letzten Jahr schon in der 1. oder 2. Seniorenmannschaft gespielt haben. Das Team wird in der 2. Liga ISHD gemeldet und das Ziel ist der Aufstieg. Ich denke, wenn alle ordentlich bei der Sache sind und das Trainingspensum voll durchziehen, ist diese Zielvorgabe erreichbar. Die Mannschaft könnte dann in dieser Formation noch ein weiteres Jahr zusammen spielen.

 

Senioren 2004 und der Ausblick

Zwei Mannschaften starteten im letzten Jahr unter Bissendorfer Flagge. Die 2. Mannschaft fing bravourös an und wurde im Laufe der Saison immer schwächer. Spieler hielten ihre Zusagen nicht ein und die Mannschaft krebste sich dann durch die Saison. Ein 4. Platz ist nur aufgrund „weniger“ noch möglich gewesen. Besser verlief die Saison für die 1. Senioren. Alle Spiele in der Regionalliga wurden gewonnen. Der direkte Aufstieg mit den Spielen gegen Lüneburg wurde 26 Sekunden vor Schluss noch in eigener Halle aus der Hand gegeben. Hauptausschlaggebend war die viel zu dünne Spielerdecke. Insgesamt standen mir am Saisonende noch 7 gesunde und zwei angeschlagene Spieler zur Verfügung.

Obwohl ich wirklich sehr offen für alle Sportarten bin, habe ich kein Verständnis mehr für die Sportart Fußball ( Schweineblasen treten). Insgesamt 7 Spieler mit Langzeitverletzungen ( Brüche, Kreuzbandrisse etc.) durchkreuzten fast die Aufstiegspläne. Ich kann nicht sagen , ob dies noch mit Sport zu tun hat, wenn jede Woche ein Dauerverletzter vom Platz getragen wird.

Der Aufstieg wurde dann jedoch in Iserlohn mit Siegen über Wörth und Aachen realisiert. Für die nächste Saison wird es daher im Ligenbereich nur ein Team geben. Somit ist der personelle Rahmen in der Bankbreite perfekt. Das Team hat sich im Übrigen mit jetzt 11 Spielern weiter verstärkt. Neben den Brüdern Benjamin und Dennis Stetzkowski ist auch Goalie Probst von den Hawks zu uns gewechselt. Vom ESC Wedemark kam Chrisjan Petkovic und aus Langenhagen Sebastian Balke und Florian Hübsch. Robert Eggers, Wunschkandidat Oliver Kummer, Sven Ringleff und Jan Lasse Ahrends sind ebenfalls neu dabei. Aus der College-Liga kam Douglas Spamfield. Aus der gleichen Liga zurückkehren wird Mitte des Jahres auch Fabian Göring. Zwei weitere Kandidaten (ein Goalie und ein Verteidiger) haben zwar schon zugesagt, jedoch werden die Namen erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Der erste Gemeinschaftsabend wurde schon durchgeführt und ich bin sehr zuversichtlich, das Klassenziel zu erreichen. Neben der 2.Bundesliga werden wir ein Team auf große Turnierfahrt schicken. Neben der Goch – Runde soll die Mannschaft im ganzen Bundesgebiet auf Turnieren agieren und die Bissendorfer Panther noch bekannter machen. Im letzten Jahr mussten wir Turniere in Freiburg, Bräunlingen, Straubing und Deggendorf aufgrund der Überbelastung durch den Ligenbetrieb ausfallen lassen. Es ist eine Herzenssache, diesen Spielern ein „BONBON-Jahr“ nach der Saison 2004 zu schenken. Mit einer Spielerdecke von derzeit 39 Spielern sollten wir gut gerüstet sein. Bedenken sollte man auch den Altersdurchschnitt von 20,2 Jahren.

 

Von uns zu den Hurricanez abgeworben wurde Hanno Bühler. Genaues kann ich erst heute, am 29.12. sagen. Ich denke, dass sich Hanno diesen Schritt gut überlegt hat und es später nicht bereuen wird. Da Hanno mir gegenüber nicht mit offenen Karten gespielt hat, ist eine spätere Rückkehr für mich dann ausgeschlossen. Ich bin der Letzte, der einen Spieler nicht gehen lassen würde. Jedoch sollte er mich zumindest darüber informieren. Jeder Spieler verlangt von mir auch Offenheit und konkrete Aussagen.

 

Neugegründete Bambini

Neu gegründet wurde im August 2004 eine Bambini-Mannschaft. Ihren ersten Auftritt hatten unsere 5-8 jährigen Hoffnungsträger schon beim Wedemark-Cup. Das Team ist jetzt auf 12 Spieler/innen angewachsen und wird von Sandra Dmoch betreut. Aber auch Mirko Uttke hat sich schon verdient gemacht. In diesem Jahr sollen 2 Freundschaftsspiele und das spielerische erlernen im Vordergrund stehen. Ich bin guter Hoffnung, dass bis Ende des Jahres auch diese Mannschaft über 20 Aktive verfügt. Das Ziel 2005 ist jedoch der Spaß am Sport und das Erlernen von Regeln.

 

Graue Panther

Wo über 100 Spieler/innen unter 18 Jahren hinter einem Hartgummiball hinterher jagen, dort gibt es auch zwangsläufig etwas ältere Kandidaten. Sonja West hat es sich als Aufgabe gemacht ein „Over 35 Team“ ins Leben zu rufen. Auch dort steht die Bewegung und nicht die Leistung im Vordergrund. Zusammenfinden, gemeinsam erleben und lachen sind die Voraussetzungen. Alles andere ist zweitrangig. Leider darf ich, obwohl es doch stark juckt, aus hausinternen Gründen nicht mitmachen. Ansonsten müsste die Panther-Gemeinde wohl meine Scheidungs- und Unterhaltskosten übernehmen. Was soll´s, ich könnte schon aus Zeitgründen sowieso nie.

 

Fazit

Die Kader haben nicht nur Masse sondern Klasse. Bei weiterhin kontinuierlicher, ehrlicher Arbeit sollten wir es schaffen, in 2-3 Jahren, im Intermezzo der großen West-Vereine mitzumischen. Ich hoffe, dass die Zahl der Aktiven stetig weiter zunimmt und weitere Eltern die Wichtigkeit der sinnvollen Beschäftigung „Inline-Hockey“ nicht nur finanziell, sondern auch durch erwünschte Mitarbeit fördern. Allen Spielern und Eltern, die eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung suchen, steht der Weg als Trainer bei Eignung immer offen. Die Kosten für die erforderlichen Lehrgänge werden vom Verein bezahlt. Wer objektiv die Nachwuchsmannschaften des niedersächsischen Verband beachtet weiß, wo die Zukunft liegt.
 

Jürgen Köhn

 

Jahresrückblick 2003

 

Erfreulicher Irrglaube: Das Jahr ist vorbei und genau vor einem Jahr dachte ich noch, die Saison 2002 wäre nicht zu wiederholen, geschweige noch zu verbessern.
 

Saisonverlauf 2003

Der Langersehnte und ich denke auch verdiente Deutscher Meister Titel im Seniorenbereich, die 1. Jugendmannschaft (Deutscher Meister 2000, 2001, 2002 und 2003) die in der gesamten Saison alle Spiele gewonnen hat und zusammengerechnet mit Freundschaftsspiele ein Torverhältnis von 416 : 28 Toren herausspielte. Sowie unsere Schülermannschaft, die mit 5 Spielern in die Saison gestartet war und bei der Deutschen Meisterschaft als Vizemeister mehr als nur die Erwartungen erfüllt hat. Dies alles ist beachtlich und bestimmt auch einmalig jedoch auch nur deshalb möglich, da ein überaus guter Unterbau die Mannschaften gestärkt hat.

 

Die zweite Senioren z.B. überzeugte bis auf den letzten Spieltag, in allen Spielen und wurde schon früh in der Saison als Meister der Regionalliga gefeiert. Dieses Team wäre, hätte man uns die Möglichkeit gegeben, mit Sicherheit auch gut fünfter in der Bundesliga werden können. Klaus-Dieter Schobel hat es geschafft sich als Trainer zu etablieren. (Ich und alle anderen konnten feststellen, dass er im zweiten Trainerjahr sichtlich gereift ist).

 

Die zweite Junioren, die im Partnerchip zur RSG Hannover steht, hat sich großartig gesteigert und wurde bei der Deutschen Meisterschaft verdienter Weise Dritter. Ihr Trainer Mirco Uttke muss sich nun leider auf sein berufliches Weiterkommen konzentrieren. Wer Mirco kennt, kann nachfühlen das ihm dieser Schritt nicht leicht gefallen ist. Auf meinen Wunsch hin konnte ich Mirco dazu verpflichten, mir als Co-Trainer für die 1. Jugendmannschaft zur Verfügung zu stehen. Etwas völlig unerwartetes schaffte die Seniorenmannschaft der RSG Hannover. Neu geschaffen und fast ohne Spielpraxis startete das Team in die Saison. Daniel Lorenz schaffte es immer wieder seine Mannschaft zu motivieren und die komplette planerische Arbeit zu bewerkstelligen. Das Team wurde zweiter in der Verbandsliga und wäre in die Regionalliga aufgestiegen.
 

Der Grundstein zu diesen Erfolgen ist nicht meiner. Klar, einer muss die Zügel in der Hand haben. Aber was nutzt es ein guter Kutscher zu sein, wenn die Kutsche alt und klapperig ist und die Gäule den Termin beim Abdecker verpasst haben.

Das Umfeld muss stimmen. Die geschaffene Kreativgruppe um Andreas Herrmann mit Bernd Gennburg, Detlef Abstoß, Wolfgang Schulz und insbesondere unserem Organisationstalent Rudolf Kaminski zeigt mehr als Wirkung. Für das gesamte Team ein absoluter Glücksgriff. Die Pressearbeit obliegt weiterhin Dr. Thomas Baun der hervorragende Arbeit leistet. Unsere Internetdarstellung (die sogar von der Geschäftsführung der ISHD) gerühmt wird, bearbeitet wie schon seit 2 Jahren Bernd Gennburg. Marina Schulz hat den Kiosk im Griff und Ute Fabisch die Finanzen.

 

Die Trainer K.D. Schobel, Mirco Uttke, Sebastian Schulz, Sandra Dmoch machten weitaus mehr als nur ihren Job. Spieler wie z.B. Markus Köppl, Daniel Lorenz, Mathias Lukas und Andre Schulz waren nicht nur auf dem Parkett verlässliche Partner. Steckte ich in Not, waren sie immer da, wenn ich sie brauchte.

 

Eltern der Spieler Wendland, Bräuer, Tiedtke, Faupel, Woldenga u.s.w. fassten mit an und übernahmen selbstständig Arbeiten. Senioren-Spieler, die ihren Jahresurlaub nehmen, um mit Schülern und Jugendspielern Inline-Camps durchzuführen oder Fahrten zu organisieren. Das Ganze zusammen garantiert den Erfolg.

 

Bei soviel Glanz gab es aber auch einmal Schatten. Die Juniorenmannschaft, die als drittes Seniorenteam für Bissendorf in der Regionalliga startete, war spielerisch mit Sicherheit nicht schlechter als unsere Zweite. Okay, das Team wurde dann in der Liga Dritter. Aber wie!!!.

 

Der Trainer gab Mitte der Saison auf. Ich übernahm und alle Beteiligten wollten nun gemeinschaftlich angreifen. Eine Trainingsbeteiligung unter 40% und Sauforgien über das ganze Wochenende sorgten dafür, nur noch den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Kein Wunder, dass andere, kleinere Vereine nicht in der Lage sind ein Juniorenteam auf die Beine zu stellen. Die Ausrede der Spieler und auch von engagierten Eltern, „ Das ist nun mal ein schwieriges Alter“, lasse ich nicht gelten.

Ich, mit meinen vierzig Lenzen, bin seit meiner Geburt in einem schwierigen Alter. Vielleicht haben wir, die Eltern Schuld. Da wir unsere Sprösslinge zu sehr verwöhnen. Alle Aufgaben werden ihnen abgenommen, jeder Wunsch erfüllt und fällt ihnen keine Ausrede mehr ein, wir finden noch eine.

 

So etwas wird es in Zukunft garantiert nicht mehr geben. Es ist besser, sich zu gegebener Zeit zu verabschieden. Kein Verein umsorgt seine Spieler mehr als wir. Persönliche Hilfestellungen in allen Lebenslagen wie bei der Arbeitsplatz-, Wohnungssuche oder ...

 

Saisonplanung für 2004

Insgesamt steht die Planung. Die große Frage ist halt nur, ob wir bei weiterem Zulauf noch eine dritte Seniorenmannschaft melden.

 

Ansonsten werden wir fünf Teams ins Rennen werfen. Durch den Verbandswechsel und damit verbundener Veränderung des Spielsystems (vier Spieler) sind die Spielerkader erheblich größer geworden.

 

Über die Veränderungen im Trainer und Betreuerbereich habe ich grundlegend schon auf der Jahreshauptversammlung meine Vorstellungen geäußert. Insgesamt werden im nächsten Jahr 8 hauptamtliche und 4 Co-Trainer zur Verfügung stehen. Der Team-Betreuerbereich wurde auf 6 Personen aufgestockt. Für den Einstieg in die Kreativgruppe gibt es drei neue Interessenten. Der Finanzbereich und die Logistik werden im nächsten Jahr 4 Personen eigenständig führen. Die neu geschaffene Geschäftsstelle (zum 01.01.2004) wird mit einer Person besetzt. Für den Verein haben sich 9 Schiedsrichter und 9 Zeitnehmer für Lehrgänge angemeldet.

 

Fazit: durch bislang 23 Neuanmeldungen im Spielerbereich, werden die damit 118 Spieler mit einer Logistikmannschaft von 46 Personen umsorgt. Bei dieser Größenordung ein sehr gesunder Umstand.

 

Neben den Ligaspielbetrieb werden wir in diesem Jahr für jedes Team Auslandsturniere bzw. Turniere in deutschen Regionen anbieten, die außerhalb der bisherigen Gegnerschaft liegen.

 

Dies zu organisieren wird ein Schwerpunkt der Kreativgruppe sein. Trainingslager und Freizeitaktivitäten (Teamveranstaltungen) werden in jedem Quartal angeboten. Von daher ist die Größenordnung des Umfelds auch notwendig.

 

Weiterhin wird noch in diesem Jahr, zusammen mit einem regionalen Fernsehsender, die bisherige Geschichte der Bissendorfer Panther verfilmt. Als Hauptsponsor steht die Sparda-Bank zur Verfügung. Die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr hat sich für beide Seiten ausgezahlt. Neue Sponsoren zu finden und alte Sponsoren weiterhin zu binden sind eine der Hauptaufgaben.

Der Sport den wir betreiben ist teuer und sehr zeitaufwendig. Nicht jeder von uns ist derart „Hockeyverrückt“ wie ich und ein paar andere. Solange jedoch alle ihren Teil dazu beisteuern werden wir weiter expandieren und auf Dauer existieren.

 

Mein Traum ist es: Auf der Tribüne in Ruhe zu sitzen, mit meinen jetzigen Mitstreitern Kaffee (oder etwas anderes) zu trinken, gutausgebildete Bissendorfer Trainer an der Bande zu sehen, die unsere heutigen Jugend- und Schülerspieler in der ISHD Bundesliga betreuen und mit weiteren 500 Zuschauern große Siege zu feiern.

Also liebe Pantheraner/innen ran an die Arbeit. Ich will auf die Tribüne !!!
 

Jürgen Köhn

 

Jahresrückblick 2002

 

DEUTSCHE MEISTERSCHAFT in Hamburg

Hattrick bei den Junioren und zweimal Vize-Meister: ich denke, mehr geht wirklich nicht

 

Zuerst mal zu unseren Schülern:

Nachdem die Vorrunde und das Halbfinale gegen die Great Lakers Großensee klar gewonnen wurden, stand uns wie nicht anders erwartet das Team des EC Adendorf gegenüber. Leider überwältigten wir unseren eigenen Torwart gleich zweimal selbst, jedoch gaben unsere Schüler bis zur letzten Minute nicht auf und versuchten alles die Favoriten aus Adendorf doch noch zu besiegen. Am Ende stand es dann 8:3 für Adendorf und der Sieg, jedoch nicht die Höhe, ging auch soweit in Ordnung.

 

Bei den Junioren war unser Team der Hecht im Karpfenteich. Schon nach dem 1.Vorrundenspiel war ich mir ziemlich sicher das wir im Finale gegen Brakel stehen würden. Das Brakeler-Team verfügt über einen sehr guten Goalie und zwei Reihen die gutes, schnelles Hockey spielen können. Unser Nachteil war eindeutig die Größe des Center Court, auf dem kein Spiel mit Kombinationen möglich war. Eine gute Mannschaft muss jedoch auch in der Lage sein, umzudenken und den Schwerpunkt anders zu setzen. Ein 3:1 Sieg sicherte uns nun nach 2000 und 2001 den Hattrick bei der Deutschen Meisterschaft. Im übrigen war es der 68 Sieg in Folge für die Junioren.

 

Ein sehr gute Meisterschaftsrunde spielten unsere Senioren. Nach einer Niederlage in der Vorrunde gegen die Eagles aus Hannover musste unsere Mannschaft im Halbfinale gegen die Mustangs aus Waltrop antreten. Dieses Spiel werde ich persönlich nicht so schnell vergessen, da wir noch 4 Minuten vor Schluss mit 0:4 Toren im Rückstand lagen. Obwohl ich mich eigentlich immer verweigere Namen zu nennen, muss ich hier eine Ausnahme machen. Klaus-Dieter Schobel (Schorti) der im Training und in den Spielen nie als torgefährlich einzuschätzen ist, hat mit seinen Toren in diesem Match das fast unmögliche noch möglich gemacht. Unser Team kämpfte um jeden Millimeter, hatte dann auch das nötige Glück auf der Seite und gewann das Spiel noch mit 5:4 Toren. Das Team zeigte Charakter und kam somit verdient ins Endspiel. Dort war der Gegner, wie nicht anders erwartet die Mannschaft der Hannover Red Eagles. Obwohl wir mit 1:0 in Führung gingen mussten wir uns am Ende mit 3:7 Toren geschlagen geben. Was das Team ausmacht ist die Ausgeglichenheit der Spieler und der Umgang innerhalb der Mannschaft. Besonders schön ist es für mich als Trainer die dritte Reihe zu bringen, die komplett aus ehemaligen eigenen Junioren besteht und es in dieser Saison geschafft hat an die Leistungsstärke der Alten heran zu kommen.

 

Fazit zur DM als Veranstaltung:

Ich persönlich wäre nicht davon ausgegangen das die DM so reibungslos verläuft. Besonders nach Auflösung der Inline Hockeysparte des D.I.V. und allen dazu gehörenden Streitereien, war es insgesamt eine runde Sache, auch wenn zumindest eine Person dies wiederum völlig anders sieht.

 

Nun mein Gesamtfazit:

Mannschaften die sich gegenseitig unterstützen, aufbauen und helfen.

Betreuer die mehr machen als teilweise erforderlich und zumutbar ist.

Eltern die ihre Kinder, auch als Jugendliche und Senioren unterstützen.

Co-Trainer die immer für ihre Teams da sind und nicht nur die Ül-Pauschale kassieren.

1 Meistertitel und 2 Vize-Meister in 2002

Rückblick 2002 und ein Blick nach vorne

Ein Deutscher Meistertitel, zugleich der Hattrick im Jugendbereich und jeweils die Deutsche Vizemeisterschaft in den beiden anderen Altersklassen, haben gezeigt, dass die bisherige Erfolge keine „Eintagsfliegen“ waren und wir auf dem richtigen Weg sind.

 

Mannschaften:

Erfreulich war die Entwicklung bei der I. Senioren und Schülermannschaft. Die Leistungsdichte, besonders in der I. Seniorenmannschaft und das „Miteinander“ im Kader ist trotz großem Leistungsdruck absolut vorbildlich. Auch die Schülermannschaft, die im Laufe der Saison viele neue Spieler integrieren durfte, hat gelernt miteinander umzugehen. Auch das ist eigentlich in diesem Alter nicht so selbstverständlich.

Die Juniorenmannschaft hat das, was alle erwartet hatten, auch eingelöst. Im letzten Jahr hat die Mannschaft alle Spiele gewonnen so musste ich mehr gegen die Arroganz einzelner Spieler, als mit der Gegnerschaft kämpfen.

Die 2. und 3. Senioren starteten schlecht in die Saison. Besonders die Reservemannschaft wurde von mir weitaus stärker eingestuft. Da jedoch Kompetenzschwierigkeiten und Eitelkeiten, anstatt der Wille zum Sieg und Teamgeist im Vordergrund standen, wurde es eine insgesamt gesehen enttäuschende Saison. Mit Platz fünf kann keiner zufrieden sein. Die 3.Senioren bewies trotz anfänglicher Schwierigkeiten, das die Mannschaft sich im Laufe der Saison stark steigern konnte. Durch die Neuverpflichtungen von Lorenz und Lange hatte die Mannschaft auch charakterlich dazu gewonnen. Bis zum vorletzten Spieltag bestand sogar noch die Möglichkeit der Meisterschaft.

 

Eigene Spieltage:

Vorbildlich sind unsere eigenen Veranstaltungen, ob bei den Ligaspielen oder beim Wedemark-Cup. Unsere Logistik stimmte immer und ich denke, dass wir gerade im Umfeld noch Expansionsmöglichkeiten haben. Ein Dankeschön noch mal an die hilfsbereite Elternschaft, Spieler und Freunde.

 

Teamveranstaltungen:

Gut angekommen, bei allen die mit dabei waren ist unsere Sommer-Ostsee-Fahrt nach Travemünde sowie unsere erste Panther`s Night Party in Langenhagen. Ich denke es gehört einfach dazu, das sich Spieler ob jung oder alt mit Eltern und Freunden einfach mal einen stressfreien Tag gönnen. Allein durch diese beiden Aktionen gab es auch neben dem gemeinsamen Hobby viele Gemeinsamkeiten die wir im Ligenbetrieb nicht von einander erfahren hätten. Für 2003 sind vier umfangreiche Teamveranstaltungen geplant.

 

Sponsoring:

Für alle Vereine und Mannschaften ist es schwer geworden, Sponsoren (Gönner) zu finden. Von daher habe ich im letzten Jahr versucht über Kleinsponsoren, die von den Spielern gesucht werden sollten, zu finden um unsere Teamkasse dementsprechend zu füllen. Da eigentlich nur die Schüler ihre Aufgabe erfüllten, habe ich mich entschlossen dieses mehr an Geld auch dementsprechend den Teams zufließen zu lassen. Mehrfach wurde nach den Spielen ein Mannschaftsessen, ein Eis oder Tüten mit Süßigkeiten an die Mannschaft weitergegeben. Der Protest der anderen Teams war mir sicher. Es kann jedoch nicht sein, dass einzelne Gruppen sich kümmern und andere gleichermaßen profitieren. Auch 2003 werde ich wieder Sponsorenbriefe an alle Spieler herausgeben. Sollte der Seniorenbereich wieder soviel Engagement an den Tag legen verfahre ich wie im letzten Jahr. Hinweis: Jeder von uns hat Einnahmen (z.B. Gehalt) ob als Arbeiter, Angestellter, Beamter oder Selbstständiger die er versteuern muss. Durch die Einzahlung über das Konto des Turn-Club Bissendorf erhält jeder Spender eine Spendenquittung, die dann wiederum Steuerabzugsfähig bei der nächsten Lohn- oder Einkommenssteuererklärung ist. Das Argument einiger Seniorenspieler, dass die Schüler und Junioren halt Eltern, Omas, Tanten u.s.w. hätten lasse ich so nicht gelten. Ich bin sicher, dass nicht alle Seniorenspieler (63) als Vollwaisen in Heimen aufgewachsen sind.

Insgesamt muss der Sponsorenbereich in 2003 neu geordnet werden. Durch die von A. Herrmann und B. Gennburg neu ins Leben gerufene „Kreativgruppe Bissendorfer Panther“ erhoffe ich, dass nun Bewegung in den Sponsorenbereich kommt. Ich hoffe das viele Eltern bereit sind mitzumachen und eigenverantwortlich mitgestalten. Immerhin geht es um uns und unseren Sport. Ich zumindest werde auch hier mein Anteil zu beitragen.

 

Wer und Was ist die RSG Hannover?

Die RSG Hannover ist im eigentlichen Sinne ein Behindertensportverein der jedoch anders als andere derartige Vereine als Hauptzielsetzung die Integration von körperlich Behinderten ( i.R. Rollstuhlfahrer und Beinamputierte ) und sogenannten Fußgängern demonstrativ voran treiben will. Die RSG Hannover ist des weiteren Kooperationspartner von Hannover 96 und den Hannover Scorpions womit sich der Kreis schließt. Derzeit hat die RSG knapp 400 Mitglieder davon ca. 80 Aktive in den Spaten Slegde Eishockey, Rollhockey, Badminton, Handy-Biken und Tetra-Rugby. Die NEUE Sparte Inline-Hockey hat sich bei der Vereinsführung u.a. durch Oliver Beesch (3.Senioren) gleich einen guten Namen gemacht. Da er und andere Aktive bei bisher drei Großveranstaltungen mitgearbeitet haben. Die RSG Hannover verfügt über eine eigene Geschäftsstelle mit zwei Vollzeit-Angestellten. Allein die Mitgliederliste liest sich wie das „Who ist Who“ Buch, so dass die Vereinzeitung in der die Sponsoren sich darstellen eigentlich nichts anderes als die „Gelben Seiten“ sind.

Die Zusammenarbeitet soll durch gemeinsame Aktionen aller Teamgemeinschaftsmitglieder (Bissendorfer Panther / RSG Hannover Panther) in den nächsten Jahren intensiv gefördert werden. Die Umsetzung für die Kooperation habe ich seit Mai 2001 mit Detlef Zinke (1.Vorsitzender RSG Hannover) vorbereitet und ich denke, dass beide Seiten davon profitieren werden.

 

Panther- Eishockeyteam:

Vielleicht besteht ja auch in absehbarer Zeit die Möglichkeit eine Eishockeymannschaft unter dem Panther-Logo ins Rennen zu schicken. Viele unserer Aktiven spielen derzeit noch in anderen Vereinen und würden sofort den Wechsel vollziehen. Da ich jedoch erst dann diesen Schritt vollziehen werde, wenn alle Grundvoraussetzungen stimmen bedarf es noch Geduld. Ich gehe nur dann auf das Eis wenn finanziell und sportlich die Richtung stimmt. Negativbeispiele in puncto Eishockey gibt es in unserer Region genügend. Sollte es ein Team geben, so muss auch erfolgsorientiert Eishockey gespielt werden. Verhandlungspartner ist für mich eindeutig Detlef Zinke, RSG Hannover. Eine Zusammenarbeit mit dem ESC Wedemark, die von einigen Personen gewünscht wird, kann ich mir derzeit leider nicht vorstellen. Gespräche mit der Clubführung sollen zwar geführt werden, jedoch herrscht bei einigen noch die Auffassung das wir als Bittsteller auftreten sollen. Daher muss auch der Rest noch in Schutt und Asche liegen, damit ein umdenken stattfindet. Ich befürworte einen Kooperationshockeyverein in der Wedemark: Eishockey, Inline-Hockey und Slegde-Eishockey unter einem (Panther) Dach.

 

Trainer Jürgen Köhn
 

Jahresrückblick 2001

 

Die Saison 2001 ist sehr erfolgreich gelaufen. So konnten wir bei den Deutschen Meisterschaften am 10./11.11.2001 in Wuppertal mit drei (3!!!) teilnehmenden Teams zwei Deutsche Meistertitel und einen dritten Platz mit nach Hause nehmen!

 

Schüler

Die Schüler errangen in diesem Jahr den ersten Titel. Sie wurden mit einem Sieg (14 : 1 !!!) über die "Engelbostel Devils" Deutscher Meister!

Im Verlauf der Saison hatten sie sich schon den Titel Norddeutscher Meister gesichert.

 

Jugend

Die Jugendmannschaft errang den zweiten Titel. Sie wurden mit einem Sieg (3 : 1) über die "HAT HC Flames Hilden" ebenfalls Deutscher Meister und Deutscher Pokalsieger im Bundesfinale des German Inline - Streethockey Cup.

Im Verlauf der Saison hatten sie sich schon den Titel "Meister der Regionalliga Nord" gesichert.

 

Panther 1 - Senioren

Die Panther 1 -Senioren- belegten auf der Deutschen Meisterschaft, bei der sie eigentlich als Außenseiter gestartet waren, durch eine überzeugende Leistung den 3. Platz und sicherten sich dadurch die Bronzemedaille. Semifinalgegner waren die "No Names Kassel". Ergebnis 5 : 4

In der Bundesliga, in der sie in diesem Jahr das erste mal starteten, belegten sie einen überraschenden 4. Platz..

 

Panther 2 - Senioren

Die Panther 2 -Senioren- belegten in der Regionalliga Nord -B- den 2. Tabellenplatz und sind somit Vize-Niedersachsenmeister.

Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft und Aufstieg in die Bundesliga waren nicht möglich, da die Panther 1 -Senioren- hier schon vertreten waren.
 

Trainer Jürgen Köhn

 

Jahresrückblick 2000

 

Panther 1 -Junioren

Bei den am 25./26.11. 2000 in Lüneburg ausgespielten offiziellen DEUTSCHEN MEISTERSCHAFTEN des D.I.V. errangen die Bissendorfer Panther 1 -Junioren- den ersten Platz und sind somit DEUTSCHER MEISTER

Nachdem unsere 1. Junioren am Samstag in der Vorrunde nur ein Spiel gegen die "The Snakes" , das F.A.P.-Team aus Goch, mit 1 : 3 verloren hatten, konnten sie am Sonntag in der Endrunde nochmals ihre Leistung steigern und erreichten ohne Niederlage das Finale.

 

In diesem von den Zuschauern und allen Beteiligten mit Spannung erwarteten Finale trafen sie dann erneut auf die "The Snakes", die übrigens während des gesamten Turniers schon im Vorfeld als Titelfavorit gehandelt wurden. So bekamen unsere Junioren zum Schluss noch mal die Gelegenheit ihre Niederlage aus der Vorrunde zu "rächen". In einem nervenaufreibend (vor allem für unseren Trainer Jürgen Köhn) und spannenden Spiel, das trotzdem während des gesamten Verlaufs fair blieb, konnten sie am Ende das Finale mit 4 : 3 für sich entscheiden.

 

Die Panther 2 -Junioren-, die ebenfalls die Endrunde erreichten, belegten am Ende einen guten 4. Platz.

Im Namen aller Mitglieder des Turn-Club Bissendorf, Sparte Inlinehockey, beglückwünsche ich unsere Junioren zu diesem Erfolg!