In dem Spitzenspiel der 2. Bundesliga Nord zwischen dem Spitzenreiter Bochum Lakers und dem Zweitplatzierten Bissendorfer Panther II brachten die Panther den Lakers mit einem 5:9 Auswärtssieg die erste Saisonniederlage bei und vermiesten der Mannschaft aus dem „Pott“ somit gewaltig den Samstagabend, wollte diese doch die vorzeitige Meisterschaft und somit den direkten Aufstieg in die 1. Bundesliga feiern.
Die Bissendorfer mussten auf ihre hochspielenden Juniorenspieler sowie auf ihren Headcoach Mirco Uttke aufgrund eines Juniorenspieltages verzichten, fuhren aber trotzdem mit drei kompletten Reihen nach Bochum und Trainerassistent Sebastian „Batti“ Kraft übernahm das Zepter hinter der Bande. Obwohl sie zudem noch Stammtorwart Malte Abstoß ersetzen mussten, hatten sich die Panther fest vorgenommen, die 5:6 Heimschlappe aus dem Hinspiel wieder gut zu machen. Dementsprechend druckvoll starteten sie in die Partie. Dass die Reservemannschaft eine Mannschaft der schnellen Tore ist, hat sie in dieser Saison bereits des Öfteren bewiesen, so auch an diesem Tag. Mit einem Doppelschlag in der 3. Minute durch einen Schlagschuss von Oliver Kummer nach einem Alleingang (2:08) und einem eiskalten Torabschluss von Benjamin Stetzkowski nach Vorarbeit von Felix Fabisch (2:52) gingen die Panther mit 2:0 in Führung. Nur zwei Minuten später verkürzte Bochum durch ihren Torjäger auf 2:1. Es entwickelte sich im ersten Drittel ein offener Schlagabtausch, da beide Mannschaften zugunsten ihrer Offensivaktionen die Defensivarbeit vernachlässigten. Das Spiel wurde seiner Bezeichnung „Spitzenspiel“ absolut gerecht, wobei Bissendorf im 1. Drittel insgesamt die druckvollere und spielbestimmende Mannschaft war. Durch zwei weitere Schlagschusstore von Felix Fabisch (15:16) und Liam Janotta auf Vorlage von Kristian König (19:51) schraubten die Panther das Ergebnis bis zur ersten Pause auf 4:1 hoch.
Im 2. Abschnitt war den Bochumern deutlich anzumerken, dass das Ziel Meisterschaft an diesem Spieltag realisiert werden sollte. So wurde der Druck auf das Bissendorfer Tor merklich erhöht, was zu einigen Konfusionen im Bissendorfer Defensivverhalten führte. Folgerichtig fielen in der 26. und in der 31. Minute die Anschlusstreffer zum 4:3, wiederum durch Doden sowie durch Schwarz. Die Panther verstanden, dass sie wieder mehr in das eigene Spiel investieren mussten und blieben stets durch Konter gefährlich. In der 33. Minute war Liam Janotta bei einem Pass von Chris Otten mit seinem zweiten Tagestreffer zur Stelle. Das Spiel wurde im 2. Drittel insgesamt deutlich körperbetonter geführt als im ersten. Eine unglückliche Aktion von Patrick Faupel ahndeten die Schiedsrichter in der 35. Minute als Kniecheck, was nicht zuletzt dank der theatralischen Einlage des Bochumer Spielers zu einer 5 Minuten-Zeitstrafe sowie einer gelb-roten Karte und somit zu einer Spieldauer-Disziplinarstrafe führte. Der Spielverweis ist sicherlich als zu harte Konsequenz zu erachten, zumal im weiteren Verlauf die Bochumer Spieler des Öfteren brutale Stock- und Ellbogenchecks von hinten in Nacken- und Kopfhöhe gegen die Panther verübten, die, wenn überhaupt, lediglich mit 2 Minuten-Strafen geahndet wurden. Es ist jedoch keine Neuigkeit, dass norddeutsche Mannschaften bei Auswärtsspielen im „Pott“ nicht unbedingt von den Schiedsrichtern bevorteilt werden.
Die folgenden fünf Minuten in Unterzahl meisterten die Panther bravourös. Nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Leistung des Bissendorfer Torwarts gelang den Lakers in dieser Phase nur ein Tor zum 5:4 (Doden, 36:05), mit einer knappen Führung für die Raubkatzen ging es also in die Pause.
Im letzten Drittel wurde das Spiel noch ruppiger, die Bochumer agierten wiederum von Beginn an druckvoll. Der erstmalige Ausgleich fiel in der 42. Minute, Schwarz vollendete mit seinem zweiten Treffer. Aber Bissendorf hielt dagegen, ließ sich nicht einschüchtern und kämpfte sich wieder ins Spiel. Schlagschüsse waren dabei das Mittel der Wahl, um zum Torerfolg zu kommen. Zunächst war es Marc Wedemeyer der einen Pass von Kristian König aufnahm und rechts oben in den Winkel abschloss (47.10). Liam Janotta zog zweimal nach Vorarbeit von Chris Otten ab und erzielte seine Tore Nummer drei und vier zum 8:5 für die Gäste (51:32 und 56:37). Als nur 41 Sekunden später Kristian König ein Zuspiel von Andreas Koch zum 9:5 (57:18) verwertete, war der Widerstand der Lakers endgültig gebrochen.
Theoretisch haben die Panther nun sogar noch die Möglichkeit, Meister zu werden. Dies ist allerdings eher unwahrscheinlich, da hierfür Bochum aus den verbleibenden drei Spielen keinen Sieg mehr holen dürfte. Wichtiger ist es daher, den zweiten Tabellenplatz vor Bremerhaven und Hamburg zu verteidigen. Am kommenden Sonntag, den 12. September, findet um 15.30 Uhr in Mellendorf das nächste Heimspiel statt, zu Gast sind dann die Warriors aus Wilhelmshaven.
Oliver Kummer
Panther bauen Vorsprung aus!
In einem sehr einseitigen Niedersachsenderby bei den bereits abgestiegenen SaltCityBoars Lüneburg gewannen die Bissendorfer Panther am Sonntagabend mit 22:5 (7:2, 5:2, 10:1).
Von Beginn an setzten die Panther die Gastgeber unter Druck und erarbeiteten sich eine Vielzahl von Einschussmöglichkeiten. Nach knapp einer gespielten Minute traf David Tözen zum 1:0. Coach Köhn hatte seine Mannen vor Spielbeginn noch ermahnt, möglichst wenig Strafen zu ziehen. Anscheinend hatten diese ihm aber nicht ganz zugehört! So trafen die Boars in ihrem ersten Powerplay gleich zum 1:1. Nachdem Markus Köppl und Jan Dierking die Panther mit 3:1 in Front brachten, konnten die Boars durch einen Penalty auf 3:2 verkürzen. Nun spielten aber nur noch die Panther und nach Toren von Köppl (2) und Benjamin Hahnemann (2) gingen die Bissendorfer mit einem sicheren 7:2 Vorsprung in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild. Die Panther schnürten die Boars immer wieder vor ihrem Tor ein, so dass diese sich nur mit Befreieungsschlägen kurzzeitig Luft verschaffen. So war der Ausbau des Vorsprungs nur eine Fraage der Zeit. Zweimal Jan Dierking, einmal David Tözen und erneut Benjamin Hahnemann erhöhten auf 11:2, ehe die Gastgeber zu ihrem dritten und vierten Tor nach Stellungsfehlern in der Bissendorfer Hintermannschaft kamen. Sebastian Miller traf kurz vor Drittelende noch zum 12:4.
Auch im letzten Drittel rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Tor der Lüneburger, die sich jetzt teilweise ihrem Schicksal hingaben. Durch Frustfouls erhielten die Boars noch eine gelb-rote und eine rote Karte. Unter anderem die dadurch entstandenen Überzahlsituationen nutzten die Panther zu zehn Treffern im Schlussdrittel. Zweimal Tim Lücker, Sebastian Miller, Liam Janotta, Patrick Baude, David Tözen, Florian Surkemper, Benjamin Hahnemann, Jan Dierking und Markus Köppl machten den Kantersieg des Tabellenführers perfekt.
Das abschließende Vorrundenspiel gegen die Highlander Lüdenscheid am 18.09. um 18:30 Uhr ist für die Panther somit nur noch eine Vorbereitung für die am letzten Septemberwochenende beginnenden Play-Offs..
Für die Panther spielten:
Danny Sellmann, Jan-Philip Fiege, Tim Lücker (2Tore/ 5 Assists), Benjamin Hahnemann (4/ 2), Markus Köppl (4/ 3), Jan Dierking, (4/ 1), David Tözen (3/ 2), Florian Surkemper (1/ 3), Tommy Sellmann (0/ 1), Patrick Baude (1/ 0), Liam Janotta (1/ 0), Niclas Köhn (0/ 0) und Sebastian Miller (2/ 3)
Strafen: Lüneburg 34 Min., Panther 6 Min.
Die Jugend konnte am Wochenende 2 weitere Siege auf dem Weg zur deutschen Meisterschaft einfahren. In Lüneburg traf man auf erstaunlich gute Bergedorfer, die erstaunlich gut mitspielten und eine mehr als anständige Leistung zeigten, und den ERC Weserbergland.
Panther - Bergedorf
Im Spiel gegen die Bergedorf Lizards spielte die Jugendmannschaft eine unterirdische erste Hälfte. Nach wenigen Minuten lag man mit 0:1 gegen den Club aus Hamburg zurück, eine der vielen Unaufmerksamkeiten führte zum Gegentreffer. Durch einen Überzahltreffer durch Sascha Peters gelang mit dem ersten vernünftigen Spielzug das erste Tor. Wer dachte, nun würde es wieder normal verlaufen, der wurde enttäuscht, denn Bergedorf ging noch vor der Pause mit 1:2 in Führung, erneut war die Defensive nicht auf der Höhe. Nach einer deutlichen Kabinenansprache der Trainer Niclas Köhn und Patrick Baude gelang dem Jugendteam kurz nach der Pause der Ausgleich. Die Lizards blieben durch Einzelaktionen gefährlich, welche jedoch in Hälfte 2 allesamt von Jugendtorwart Jan Schenkel pariert wurden. Nach einem höchst unnötigen und zugleich grob unsportlichen Check eines Bergedorfers gegen den guten Ole Schmieta bot sich den Bissendorfern die Chance auf ein 5 minütiges Überzahlspiel. Nach der deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt kam der Jugend aus Bissendorf diese Gelegenheit gerade recht. Innerhalb kürzester Zeit gelang der nun entfesselt aufspielenden Truppe ein Tor nach dem anderen und die Kräfteverhältnisse wurden wieder richtiggestellt. Auch nach Beendigung der Strafe spielten die Bissendorfer Panther den Gegner förmlich an die Wand und gewann am Ende verdient mit 11:2.
Panther - Weserbergland
Im zweiten Spiel gegen Weserbergland lief es von Anfang an besser für die Panther. Nach nur 17 Sekunden gelang den Bissendorfern das Führungstor, und von der ersten Sekunde an beherrschten die Panther das Spielgeschehen komplett. Nur dank der nicht besonders guten Chancenverwertung stand es zur Pause nur 5:0. Zwei Torschützen durften sich nach ihren Toren besonders freuen: Zum einen der im Spiel zuvor noch auf eine derart unsportliche Art gecheckte und daher auch verletze Ole Schmieta, der sich durchbiss und ein Tor erzielen konnte und zum anderen Verteidiger Timon Wilkening, der nach fast 7 Monaten Pause erst seinen zweiten Spieltag in diesem Jahr absolvierte und sein erstes Tor mit einem satten Schlagschuss markieren konnte, worüber der Defender sichtlich erleichtert war. Nach der Pause dann ein kurzer Schock, als Panthergoalie Jan Strohschein einen etwas unglückliches Gegentor durch einen Fernschuss hinnehmen musste und nur kurze Zeit später erneut hinter sich greifen musste, als die Defensive nicht aufpasste. Durch 2 Paraden in der Folgezeit bewahrte Strohschein die Panther aber vor weiteren Gegentreffern und die Jugendmannschaft fand wieder die alte Sicherheit. Bis zum Schlusspfiff erhöhten die Panther noch auf 7:2, womit man weiter ungeschlagener Tabellenführer ( 10 Spiele, 10 Siege ) bleibt.
Am kommenden Wochenende können die Panther die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft perfekt machen, wenn sie die beiden Spiele gegen Lüneburg und Empelde gewinnen können.
Jan Schenkel
Beim drittletzten Spiel der Vorrunde in der 1. Bundesliga Nord gewannen die Bissendorfer Panther am Samstagnachmittag bei den SkatingBears Crefeld mit 7:2 (2:0, 2:2, 3:0) und bleiben somit mit drei Punkten Vorsprung Tabellenerster!
Das Spiel begann auf beiden Seiten äußerst zerfahren. Die Panther hatten auf Grund des ungewohnt stumpfen Belages in der Krefelder Hockeyhalle sichtlich Probleme ins Spiel zu kommen. Die Crefelder hielten gut dagegen und ein Leistungsunterschied zwischen dem Ersten und dem Achten war nicht auszumachen. Bis zur 8. Minute hielten die stark haltenden Torhüter ihre Buden sauber. Dann packte Patrick Baude jedoch den Hammer aus und markierte mit einem satten Schlagschuss das 1:0 für die Bissendorfer. In der Folgezeit ein ausgeglichenes Spiel. So dauerte es bis zur 18. Minute, bis das nächste Tor fiel. Einen wunderschön vorgetragenen Konter über drei Stationen schloss Florian Surkemper mit einem Schlenzer in den Winkel zum 2:0 ab. So ging es auch in die erste Pause.
Auch im zweiten Abschnitt konnten die Panther die Partie nicht dominieren. Crefeld war jederzeit gefährlich. So erzielten sie verdient ihren ersten Treffer in der 22. Minute zum 2:1 bei einem Konter in Bissendorfer Überzahl. Das ließ sich Tim Lücker jedoch nicht gefallen und baute den Vorsprung nur 16 Sekunden später wieder auf zwei Tore aus. Nur ein paar Minuten später eine ähnliche Situation. Crefeld gelingt der Anschlusstreffer in der 28. Minute zum 3:2, Patrick Baude lässt sich nicht lange bitten und erhöht nur 23 Sekunden später auf 4:2. Trotz vieler Unterzahlsituationen der Panther konnte Crefeld aber keinen weiteren Treffer markieren und es blieb bis zum Drittelende beim 4:2 für Bissendorf.
Im Schlussabschnitt wurde das Spiel etwas rauher und es gab mehrere Strafen für beide Teams. Bei den Crefeldern schwanden nun sichtlich die Kräfte. Endlich hatten die Panther optische Vorteile. Zunächst nutzte Niclas Köhn eine drei gegen drei Situation und erhöhte auf 5:2, eine Minute später baute Jan Dierking zum 6:2 aus. Endlich ein beruhigender Vorsprung für die Bissendorfer. Eine weitere Überzahlsituation nutzte Dierking mit seinem zweiten Treffer zum 7:2 in der 47. Minute und das Spiel war entschieden. Die Bissendorfer überstanden noch zwei Unterzahlsituationen schadlos und zwei wichtige Punkte auf dem Weg zum ersten Platz nach der Vorrunde waren eingefahren. So deutlich wie der das Ergebnis war das Spiel jedoch nicht. Die junge Crefelder Mannschaft hielt gut dagegen und wird in Zukunft sicherlich noch Akzente setzen können.
Das vorletzte Spiel der Vorrunde findet am kommenden Sonntag, 05.09.10 um 17 Uhr beim Erzrivalen in Lüneburg statt.
Tore: 0:1 (07:35) Baude, 0:2 (17:15) Surkemper (Tözen), 1:2 (21:10) v. d. Sand, T (Müller), 1:3 (21:26) Lücker (Miller), 2:3 (27:33) Giesen, 2:4 (27:56) Baude (Sellmann), 2:5 (41:48) Köhn, 2:6 (42:55) Dierking (Köppl), 2:7 (46:44) Dierking (Lücker)
Strafen: Crefeld 13 Minuten, Bissendorf 29 Minuten
Auch am letztem Spieltag behielt das Schülerteam der Bissendorfer Panther eine weiße Weste. Durch die kurzfristige Absage der Flensborg Vikings hatten die Nachwuchs-Panther nur noch 2 Spiele gegen die Bergedorf Lizzards zu absolvieren. Souverän mit 15:1 und 9:1 wurde der Gegner aus dem Hamburger Vorort besiegt. Somit heisst der Norddeutsche Meister, wie auch schon in den letzten Jahren, Bissendorfer Panther. In den beiden letzten Spielen konnte sich fast die gesamte Mannschaft in die Torschützenliste eintragen. “Topscorer” des letzten Spieltags wurde mit Daniel Faber einer der jüngsten im Team mit 3 Toren und 4 Vorlagen. Die weiteren Torschützen (in Klammern die Vorlagen) waren: Tim Strasser 5(1), Fabian Kempe 5(1), Jan Boetcher 3(2), Ole Schmieta 2(2), Kai Schenkel 2(2), Hendrik Strohschein 3(1), Mika Latzel 2(2), Janne Goebel 1, Nico Richter 1 sowie Torfrau Caroline Schmieta mit 1 Vorlage. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft und das Trainerteam. Am Ende des Jahres wird die Mannschaft bei der Deutschen Meisterschaft die norddeutschen Farben vertreten.
Michael Strohschein
Mit einem 18:2 Sieg gegen die Rostock Nasenbären behaupten die Bissendorfer Panther weiter ihren 3 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Lüdenscheid. In einem mehr als einseitigem Match waren die Bissendorfer Panther dem Gast aus Rostock in allen Belangen sehr überlegen.
Das muntere Toreschiessen wurde nach 44 Sekunden eröffnet, als die Panther durch Jan Dierking das erste Tor erzielen konnten.Wobei das Tor ein Zufallsprodukt war, als ein Rostocker Spieler Dierkings Schläger anschoss, von dem trudelte der Ball ins Tor. Nach einem Pfostenschuss der Rostocker nach gut einer Minute bestimmten die Bissendorfer komplett das Spielgeschehen und erzielten in regelmäßigen Abständen ein Tor nach dem anderen. Durch den fast durchgängigen Ballbesitz kreierten die Panther Chance um Chance, und so konnten sich viele Panther in die Scorerliste eintragen. Einziger Schönheitsfehler im ersten Drittel war das Gegentor kurz vor der 1. Drittelpause, in die man mit einem Ergebniss von 8-1 ging.
Auch im zweiten Drittel ein unverändertes Bild, totale Kontrolle der Panther, wobei diese nun nicht mehr so zwingend agierten wie im 1. Drittel und der Rostocker Goalie, Tilo Manschus, deutlich mehr Chancen vereiteln konnte als zuvor. Die nur mit 6 Feldspielern angereisten Rostocker konnten den Panthern nicht im Geringsten Paroli bieten und mussten sich bei Manschus bedanken, das die dominanten Panther in dem sehr einseitigen und dadurch auch eher unattraktiven Spiel nicht mehr als 5 Tore im zweiten Drittel erzielten.
Im letzten Drittel war letzendlich ganz die Luft raus, und auch mit halber Kraft war Bissendorf klar besser als die Nasenbären, welche durch die geringe Anzahl von Spieler, nur 6 Feldspieler waren mit nach Bissendorf gereist, auch konditionell keine Chance hatten. Durch Unaufmerksamkeiten in der Defensive kamen die Rostocker noch zu 2 weiteren Ehrentreffern, die Panther erzielten erneut 5 Tore im 3. Drittel.
Torschützen, in Klammern Vorlagengeber:
Bissendorf :
Dierking ( - ), T. Sellmann ( Nebel ), Dierking ( - ), Baude ( Tözen ), Miller ( Dierking ), Surkemper ( Baude ), Tözen ( Baude ), Dierking ( Köppl ), Sellmer ( Tözen ), Surkemper ( Sellmer ), Köppl ( Dierking ), Baude ( Tözen ), Miller ( Köppl ), Köhn ( T. Sellmann ), Lücker ( Dierking ), Surkemper ( Tözen ), Surkemper ( Tözen ), Köhn ( - )
Im Tor: Jan – Philip Fiege, Danny Sellmann
Rostock:
Rydin ( Herrmann ), Ciupka ( Gundlach ), Rydin ( Herrmann ), Im Tor: Tilo Manschus
Besonderer Dank gilt Calvin Hogh und Claus Wedemeyer, die den ganzen Tag über als Hallensprecher und PantherDJ´s für musikalische Unterstützung gesorgt.
Jan Schenkel
Die Juniorenmannschaft der Bissendorfer Panther konnte gegen den Gast aus Bremerhaven einen klaren 12:6 Sieg einfahren und somit 2 weitere Punkte auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft holen. Der Sieg war verdient, musste aber trotzdem erstmal erarbeitet werden.
Durch ein Gegentor nach knapp 3 Minuten gerieten die Junioren früh in Rückstand und spielten in der ersten Viertelstunde kein gutes Inline-Skaterhockey, lediglich ein Tor durch Philip Rickerts nach Vorlage von Marcel Knoke sprang dabei heraus. Doch dann besann sich das Juniorenteam auf seine Fähigkeiten und stellten diese fortan unter Beweis. Bis zur Pause konnte man sich mit 4-1 absetzen, Felix Gollasch traf auf Vorlage von Steffen Kowalski, Maxim Faber konnte ein Tor nach Vorlage von Philip Rickerts erzielen und erneut Felix Gollasch durfte jubeln, als er einen Ball von seinem Bruder Timo Gollasch zum 4-1 verwertete.
Auch nach der Pause legten die Panther wieder los wie die Feuerwehr, innerhalb von 7 Minuten gelangen gleich 4 Treffer gegen die Bremerhavener, die ihrerseits nur 1 Tor in diesem Zeitraum erzielen konnten. Bis zur 2. Drittelpause passierte nicht mehr allzuviel, die Panther nahmen etwas an Tempo heraus, sodass die Bremerhavener bis zur 2. Drittelpause zwei weitere Treffer erzielen konnten, während die Panther in diesem Zeitraum nur einmal erfolgreich waren.
So ging es also mit 9-5 in den Schlussabschnitt, in dem die Bissendorfer aber früh klarmachten, dass die 2 Punkte in der Wedemark bleiben würden. Marcel Knoke, Felix Gollasch und Felix Krügler schraubten das Ergebniss auf 12-5 hoch. Der Gast aus Bremerhaven versuchte es zwar immer wieder, kam aber nur noch zu einem weiteren Treffer, kassierte aber noch eine 10-Minütige Strafe für unsportliches Verhalten. Am Ende steht ein völlig verdienter 12-6 Sieg der Bissendorfer Panther, die damit wieder Tabellenführer der Juniorenliga Nord sind.
Tore, in Klammern die Vorlagengeber:
Bissendorf:
Rickerts ( Knoke ), F. Gollasch ( Kowalski ), Faber ( Rickerts ), F. Gollasch ( T. Gollasch ), Marek ( F. Gollasch ), Knoke ( - ), F. Gollasch ( Rickerts ), Faber ( F. Gollasch ), F. Gollasch ( - ), Knoke ( - ), F. Gollasch ( - ), Krügler ( - )
Im Tor: Leon Rien, Trainer : Patrick Faupel
Bremerhaven:
Kelke ( Adebahr ), Schumm ( - ), Adebahr ( Mende ), Feldnick ( - ), Feldnick ( Mende ), Kelke ( - )
Im Tor: Eicke Buchheister, Trainer: Gerd Ohmstedt
Jan Schenkel
Durch zwei Siege gegen die Wilhelmshaven Jade Warriors ( 12:0 ) und die Mandelsloh Knights ( 7:0 ) bleibt die Jugendmannschaft der Bissendorfer Panther weiter souveräner Tabellenführer in der Jugendliga Nord mit 8 Siegen in 8 Spielen und 85:2 Toren. In beiden Spielen waren die Panther über die gesamte Spielzeit dominant.
Im ersten Spiel ging es gegen die Jade Warriors aus Wilhelmshaven.
Die Jugend zeigte eine vernünftige Leistung, allerdings waren flüssige Kombinationen noch zu selten zu sehen. Ab und an jedoch konnten die Panther ihre Qualität unter Beweis stellen. In der ersten Halbzeit eröffnete der aktive Ole Schmieta mit dem Tor zum 1-0 den Torreigen. Fortan erspielten sich die Bissendorfer viele Chancen, nutzten diese aber nur teilweise. Besonders die beiden Duos Brandon Schwab & Timo Gollasch und Steffen Kowalski & Sascha Peters wussten speziell im ersten Abschnitt zu überzeugen, auch ein Tor von Dennis Berg blieb in Erinnerung. Auch der wiedergenese Timon Wilkening zeigte eine gute Leistung angesichts der Tatsache, das er ein ¾ Jahr verletzt gefehlt hatte. Wie in der ersten Spielhälfte ging das Spiel auf das Tor der Jade Warriors weiter, und so konnten sich noch einige Spieler in die Torschützenliste eintragen. Am Ende stand ein mehr als verdienter 12:0 Sieg für das Bissendorfer Team.
Tore, in Klammern die Vorlagengeber: Schmieta ( Schwab ), Schwab ( Gollasch ), Peters ( Kowalski ), Schwab ( Gollasch ), Gollasch ( Wilkening ), Peters ( Kowalski ), Kowalski ( Peters ), Kowalski ( - ), J. Goebel ( Schwab ), Peters ( - ), Gollasch ( Schwab ), Berg ( Jens )
Im zweiten Spiel ging es gegen die Knights aus Mandelsloh.
Auch in diesem Spiel waren die Bissendorfer Panther in allen Bereichen überlegen, jedoch war die Chancenverwertung eine Katastrophe. Mitschuld daran trug aber auch der gute Torwart aus Mandelsloh, Daniel Lohrke. Die Torwarte der Bissendorfer Panther, Jan Strohschein, Jan Schenkel und Gian-Luca Schulz hatten in beiden Spielen nie die Möglichkeit, sich wirklich auszuzeichnen. Nach der frühen Führung durch Steffen Kowalksi schalteten die Panther einen Gang herunter, blieben aber weiter dominant. Nach der kurzen Verschnaufpause aber zeigte die Mannschaft, wozu sie in der Lage ist, und erhöhte innerhalb von 5 Minuten durch ein schönes Tor von Ole Schmieta, der einen Schuss entscheidend in den Winkel abfälschte, sowie Sascha Peters und abermals Kowalski auf 4-0. Bis zur Halbzeitpause vergaben die Panther wieder etliche Chancen, bis Frederik Jens kurz vor der Pause auf 5-0 erhöhte. Auch im Durchgang 2 ließen die Panther wieder viele Möglichkeiten liegen, zeigten aber trotzdem ihre Qualitäten, da sie den Ball und den Gegner laufen ließen. Bis zum Schlusspfiff gelangen der Jugend der Panther noch 2 Tore, sodass die Partie am Ende 7:0 für die Panther ausging.
Tore, in Klammern die Vorlagengeber: Kowalski ( Peters ), Schmieta ( Kowalski ), Peters ( Kowalski ), Kowalski ( - ), Jens ( Peters ), Schwab ( C. Goebel ), Gollasch ( Schwab )
Jan Schenkel
Durch einen 5:1 Sieg gegen die Ahaus Maidy Dogs behaupten die Bissendorfer Panther die Tabellenführung in der Bundesliga Nord. In einem über weite Phasen guten Spiel konnten die Bissendorfer Panther das Spiel weitestgehend dominieren, so dass sie am ende souverän gewinnen konnten, woran der sehr starke Danny Sellmann einen nicht geringen Anteil hatte.
Das Spiel begann holprig für die Panther, gute Kombinationen waren anfangs Mangelware. Die beiden Torhüter, Danny Sellmann auf Bissendorfer Seite und Jens Kemper auf Ahauser Seite, waren sehr gut aufgelegt und parierten in der Anfangsphase alle Chancen. Ein Überzahlspiel in der 12. Spielminute brachte das erste Tor. Nach Vorlage vom starken Markus Köppl zog Verteidiger Patrick Baude ab – Ein Schuss wie ein Strich, der perfekt im Winkel einschlug. Bis zur Pause konnten sich die beiden Goalies noch einige Male auszeichnen, zeigten einige sehr starke Paraden. Speziell Danny Sellmann konnte sich in einer Unterzahlsituation und bei einigen 1-0 Situationen großartig auszeichnen.
In das zweite Drittel startete Bissendorf fulminant, konnte folgerichtig auf 2-0erhöhen, Jan Dierking war erfolgreich. Fortan nahm Bissendorf mehr und mehr das Heft in die Hand, dominierte über weite Strecken. Das dritte Tor war ein Tor der besonderen Sorte. Nach einem Pass von der Seite konnte Tommy Sellmann den Schläger an den Ball bringen, und ihn dann aus der Luft im Tor unterbringen. Die Panther setzten ihr ruhiges, sicheres Spiel fort, kamen immer wieder zu Chancen, die jedoch des öfteren vom glänzenden Jens Kemper pariert wurden. Nach einer kämpferischen Meisterleistung eroberte Markus Köppl den Ball, passte ihn vor das Tor, wo erneut Jan Dierking goldrichtig stand und zum 4-0 einnetzte. Bis zur zweiten Dritelpause konnte sich im Ahauser Gehäuse Jens Kemper, bei den Bissendorfer Panthern Danny Sellmann noch einige Male auszeichnen. Vor allem ein fantastischer Save von Kemper bei einer 2-0 Situation und ein starke Reaktion von Sellmann bei einer 3-1 Situation blieben in Erinnerung.
In das dritte Drittel starteten die Bissendorfer in Überzahl, mit der Pausensirene hatte Ahaus eine Strafe kassiert. In Überzahl wurde dann auch nicht lange gefackelt, Kapitän Tim Lücker zog aus zentraler Position ab, der Schuss schlug direkt im Winkel ein, das 5-0 war perfekt. In der Folgezeit gaben die Maidy Dogs zwar nie auf, scheiterten jedoch immer wieder an Danny Sellmann. Sehr unschön aber ist die Tatsache, das sich 2 Ahauser Spieler im letzten Drittel verletzt haben, von dieser Stelle aus nochmal Gute Besserung! Das Spiel blieb trotzdem Fair, die Ahauser erwiesen sich als guter Verlierer, und wurden mit dem Ehrentreffer zum 5:1 durch Gunnavan belohnt. Nach Spielschluss wurde Danny Sellmann noch einmal mit Sprechchören gefeiert, was sich der junge Goalie, der zum ersten Mal seine neuen Schienen spielte, auch redlich verdient hatte.
Endstand: 5:1
Tore: Baude, Dierking, T. Sellmann, Dierking, Lücker - Gunnavan
Jan Schenkel
In ihrem vierten Auswärtsspiel in Folge besiegten die Bissendorfer Panther am Samstag die Rostocker Nasenbären mit 9:3 (2:2; 3:1; 6:0).
Nach nur 57 Sekunden im ersten Drittel nutzte Benjamin Hahnemann einen Alleingang zum 1:0. Die Nasenbären zeigten sich auf Grund des frühen Rückstandes aber keineswegs geschockt und glichen nur vier Minuten später aus. Auch nach der erneuten Führung zum 2:1 durch Sebastian Miller antworteten die Rostocker prompt zum 2:2. Die Panther hielten das Tempo weiter hoch, erspielten sich gute Chancen, konnten diese aber nicht zu einem weiteren Tor bis zur ersten Pause nutzen.
In der 2. Spielminute im zweiten Drittel war es dann aber soweit. Hahnemann netzte nach Vorlage von Andreas Sellmer zum 3:2 ein. Die Panther behielten weiter die Oberhand, nutzten ihre Möglichkeiten aber nicht, um die Führung weiter auszubauen. Die Rostocker machten es besser. Eine Unkonzentriertheit in der Bissendorfer Abwehr bestraften sie mit dem erneuten Ausgleich. So sollte es dieses Mal aber nicht in die Pause gehen. Florian Surkemper kämpfte sich auf der rechten Seite durch, ließ zwei Rostocker stehen und legte zum Abschluss in die Mitte ab, wo Markus Köppl nur noch seinen Schläger zum 4:3 hinhalten musste. Zwei Minuten später bedankte sich Köppl mit einem Pass auf Surkemper, der zur erstmaligen Zwei-Tore-Führung traf.
Das letzte Drittel begann wie die ersten beiden Spielabschnitte. Hahnemann schoß die Panther auf Vorlage von Stephan Nebel mit 6:3 in Front. Auch das nächste Tor in Überzahl zum 7:3 übernahm der Mann mit der Nummer 11. Die Vorlage kam von Miller, der auch danach das 8:3 durch Tim Lücker vorbereitete. Kurz vor Schluss traf Nebel in Überzahl zum abschliessenden 9:3.
Mit diesem Sieg übernehmen die Bissendorfer Panther mit nun 26 Punkten wieder Tabellenführung in der 1.Bundesliga Nord. Die nächsten drei Trainingswochen können vor dem Saisonendspurt endlich wieder in der eigenen Halle genutzt werden. Am Samstag, den 14.08.2010 um 18.30Uhr sind dann die Ahauser Maidy Dogs zu Gast in der Wedemark Sporthalle.
Tore: 1:0 (00:57) Hahnemann, 1:1 (04:59) Hainke (Paepke), 2:1 (08:15) Miller (Köppl), 2:2 (10:18) Paepke (Hainke), 3:2 (22:04) Hahnemann (Sellmer), 3:3 (28:08) Hainke (Ciupka), 4:3 (35:56) Köppl (Surkemper), 5:3 (37:59) Surkemper (Köppl), 6:3 (41:23) Hahnemann (Nebel), 7:3 (46:23) Hahnemann (Miller), 8:3 (56:08) Lücker (Miller), 9:3 (57:53) Nebel (Hahnemann)
Strafen: Rostock 8 Min., Bissendorf 6 Min.