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Knappe Panther-Niederlage beim Meister zum Saisonstart

10.03.2019

Mit 10 zu 6 verlor die 1. Herrenmannschaft der Bissendorfer Panther den Saisonauftakt beim amtierenden Deutschen Meister aus Kaarst. Die erste Hälfte der Partie hatten die Panther noch dominiert und berechtigt von einer Sensation träumen können, ehe Strafzeiten die Partie zugunsten des Meisters drehten.

 

Mit drei hochmotivierten Reihen aber ohne den beruflich verhinderten Co-Trainer Darian Abstoß reisten die BIssendorfer Panther am Samstag zum Deutschen Meister, den Crash Eagles Kaarst. Auf dem Papier war die Favoritenrolle also deutlich auf Kaarster Seite, dennoch hatte sich Panther-Trainer Tim Lücker Chancen ausgerechnet: „In und gegen Kaarst haben wir schon oft gut ausgesehen – mit einer konzentrierten Leistung können wir hier sicherlich eine Sensation schaffen“ so Lücker vor der Partie. Und seine Mannen nahmen ihm beim Wort, zeigten von der ersten Minute an absolute Konzentration und Einsatz und gingen so in der sechsten Minute völlig folgerichtig und verdient durch Tim Strasser nach Vorlage von Markus Köppl in Führung. Kaarst gelang zwar in Minute acht der Ausgleich, doch mit konzentrierter Defensivarbeit, einem überragenden Danny Sellmann im Bissendorfer Tor und immer wieder messerscharf vorgetragenen Angriffen erzielten die Raubkatzen noch zwei weitere Treffer durch Maxim Faber und Markus Köppl. 

Für das zweite Drittel brauchten die Niedersachsen eigentlich nur wie in den ersten 20 Minuten weitermachen und vor allem von der Strafbank fernbleiben, denn Kaarst ist Überzahl extrem gefährlich. Aber es kam, wie es kommen musste: Die erste Strafe der Bissendorfer nutzen die Eagles zum Anschluss und kamen dann aus dem Spiel in der 32sten Minute zum Ausgleich. Kurz darauf kam es dann aber zu den spielentscheidenden Minuten: Kaarst kassierte durch einen überharten Check gegen den Kopf von Panther-Nachwuchs-Ass Ole Schmieta eine 5 Minutenstrafe, die die Panther gleich zu zwei Treffern durch Strasser und Faber nutzten. Doch statt die Strafe konsequent runterzuspielen und weitere Treffer zu erzwingen, zogen die Panther eine eigene Strafe und sahen im 3 gegen 3 alles andere als gut aus, bekamen in vier Minuten gleich vier Gegentore am Stück und lagen nun plötzlich mit 7 zu 5 hinten statt eine souveräne Führung im Rücken zu haben. „Das war schon sehr unglücklich und alles andere als clever von uns, dass wir statt einer Führung mit einem Rückstand in die Kabine gegangen sind“ so Lücker nach dem Spiel.

Im Schlussabschnitt versuchten die Panther erneut alles, konnten durch Lars Barlsen in der 42sten Minute auch noch den Anschluss herstellen, bekamen aber erneut in Unterzahl einen Gegentreffer zum erneuten zwei-Tore-Abstand. Am Ende schoss Kaarst gegen nunmehr offen agierende Niedersachsen noch zwei weitere Tore und siegte am Ende mit 10 zu 6. Tim Lücker zeigte sich nach 60 gespielten Minuten zwar enttäuscht, weil „hier mehr drin gewesen wäre“ aber letztlich sei es keine Schande beim Meister zu verlieren, zumal die Panther eine sehr gute Frühform in der Saison gezeigt hätten. 

Nächste Woche geht es für die Panther zu den Highlander Lüdenscheid, wo man sich mit einer ähnlichen Leistung sicherlich berechtigte Hoffnung auf Punkte machen darf.