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Ungeahnte und unerhoffte Performance der Bissendorfer Junioren

04.06.2019

Eigentlich war das Spiel als Vorbereitungsspiel für den anstehenden Euro-Cup der Junioren Mannschaft gedacht, um nochmal die letzten Schauben zu stellen. Das Ausfallen des Verteidigers Simon Dyck und der zweiten Torhüterin Maja Dyck sollte dem bereits im Vorhinein im Weg stehen.

Die Panther spielten an diesem Tag eigentlich nur gegen ihre eigenen Köpfe. Kombinationen sollten nicht funktionieren und auch die Verteidigung wies große Defizite auf, sodass die Detmolder Spieler in der zweiten Minute durch einen etwas unglücklichen Treffer ihr erstes Tor erzielten. Die Trainer und auch die Spieler waren mit der aktuellen Leistung nicht zufrieden und konnten erst in der 6. Minute das 1:1 durch Lasse Michaelsen in Überzahl erzielen, der zwei Minuten später wieder in Überzahl an dem Goalie vorbei in das gegnerische Tor traf.

Die Konzentration lies trotzdem noch auf sich warten und so kam es dazu, dass der Coach Patrick Faupel einen orangenen Hartplastikball genau auf die Nase bekam und diese prompt gebrochen war. Außerdem hat sich der Spielstand auf der Tafel wieder in Richtung der Detmolder gewendet und zeigte nach 16 gespielten Minuten 2:4 an. Die Panther wollten sich das nicht gefallen lassen und haben wenigstens noch ein 4:4 zum Ende des Drittels erzielen können.

Sichtlich enttäuscht und ohne den Head-Coach ging Leon Rien mit der Mannschaft in die Kabine, um ein Paar Worte zu wechseln und die weitere Vorgehensweise zu besprechen. In den ersten Minuten war noch nicht ganz angekommen dann auch mal den Ball an dem Goalie vorbei zu schießen und dabei das Tor zu treffen, doch man konnte eine Verbesserung zum Ersten Drittel merken und so trafen Maarten Riemer und Erik Schöler zum 5 zu 4 und 6 zu 4. Ein Paar Minuten später fiel auch schon das 7:4 wieder durch Erik Schöler und kurz danach das 8:4 durch Jean-Lennert Reckert. Dann ging es wieder los, dass einige Spieler der Panther ihren Kopf nicht mehr beim Spiel hatten und so konnten die Konter der Detmolder für einen weiteren Treffer genutzt werden, was nicht von allen in der Halle gefeiert wurde. Während des gesamten Drittels wurde noch an der Konstellation der Reihen gefeilt, was sich nicht immer als nützlich erwiesen hatte, aber auch gute Kombinationen ermöglichte.

Das letzte Drittel sollte ähnlich, wie das Zweite verlaufen mit der Ausnahme einer wieder vollständigen Wechselbank. Es fielen 5 Tore auf der Seite der Panther und 2 auf der der Detmolder, was ein recht eindeutiges Ergebnis von 14:7, aber nicht zufriedenstellendes Ergebnis sein sollte.

Für die Panther traten an: Jean-Lennert Reckert (Captain), Jan Stahlhut (Assist), Caroline Schmieta, Marc Wegener, Maarten Riemer, Joshua Döring, Lennard Boetcher, Erik Schöler, Lasse Michaelsen, Luc Conseil und Levi Seck. Coaches: Patrick Faupel und Leon Rien